Frauenministerin Holzleitner: „Lohntransparenz bedeutet Bezahlung nach Leistung, nicht mehr nach Geschlecht“

Frauenministerin Holzleitner: „Lohntransparenz bedeutet Bezahlung nach Leistung, nicht mehr nach Geschlecht“

Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner spricht sich für eine rasche Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie aus: „Die Entgelttransparenzrichtlinie ist ein zentraler Schritt hin zu mehr Gerechtigkeit. Arbeitnehmer:innen haben ein Recht darauf zu wissen, was ihre Arbeit wert ist, und sie haben ein Recht darauf, für gleiche und gleichwertige Leistung gleich bezahlt zu werden.“

Angesichts der laufenden Verhandlungen betont Holzleitner die Bedeutung einer tragfähigen und inhaltlich starken Lösung: „Ziel aller Verhandlungen ist es, bestehende Ungleichheiten in die Geschichtsbücher zu verbannen und eine für alle Beteiligten planbare und unbürokratische Regelung zu erarbeiten.“ Das Frauenministerium arbeitet daher bereits an einer Handreichung für Unternehmen und Beschäftigte in Form eines digitalen Bewertungs-Tools. Dadurch soll eine unbürokratische Arbeitsplatzbewertung für alle Beteiligten ermöglicht und Lohngerechtigkeit sichergestellt werden. Das Tool wird im Zuge der Implementierung ausgerollt.

Die anhaltenden Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern von noch immer rund 18% zeigen aus Sicht der Ministerin klaren Handlungsbedarf: „Solange Frauen für gleiche oder gleichwertige Arbeit weniger verdienen, können wir nicht von echter Gleichstellung sprechen. Es ist Zeit, dass nach Leistung bezahlt wird und nicht mehr nach Geschlecht. Transparenz ist der Schlüssel, um diese strukturelle Ungleichheit aufzubrechen.“

Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung
Theresa Schobesberger, BA
Telefon: +4366488455349
E-Mail: theresa.schobesberger@bmfwf.gv.at

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