FPÖ – Brückl zu „Plan Zukunft“: Wiederkehrs Plan bleibt realitätsfern – PR statt Lösungen für Österreichs Schulen“

FPÖ – Brückl zu „Plan Zukunft“: Wiederkehrs Plan bleibt realitätsfern – PR statt Lösungen für Österreichs Schulen“

„Österreichs Bildungssystem braucht Kurskorrektur statt politischer Inszenierung – statt klarer Maßnahmen setzt Wiederkehr auf Visionen ohne Umsetzungsstärke“

Als „realitätsfernes Konzept ohne konkrete Lösungen für die drängenden Probleme im österreichischen Bildungssystem“ kritisierte heute der FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Hermann Brückl, MA, die Präsentation des sogenannten „Plan Zukunft“ durch NEOS-Bildungsminister Wiederkehr. „Das war eine weitere PR-Show, die das vollständige Versagen bei den tatsächlichen Problemen im österreichischen Bildungssystem kaschieren soll. Anstatt endlich die drängenden Herausforderungen an unseren Schulen konsequent anzugehen, präsentierte der Minister ein Konzept, das mehr Fragen aufwirft, als es beantwortet“, so Brückl weiter.

„Was hat NEOS-Bildungsminister Wiederkehr seit seiner Grundsatzrede zum ‚Plan Z‘ am 13. November 2025 bis zur heutigen Präsentation tatsächlich geleistet – abgesehen von einer Vielzahl an PR-Terminen in eigener Sache? Was nun als große Reformstrategie verkauft wird, entpuppt sich bei genauer Betrachtung einmal mehr als Sammlung wohlklingender Absichtserklärungen ohne klare Umsetzungsstrategie. Dieser Plan steht nicht für Zukunft, sondern für Zentralismus, Leistungsabbau und einen schleichenden Verlust an Bildungsqualität für unsere Schülerinnen und Schüler“, betonte Brückl.

„Der Minister spricht von Visionen, Beteiligungsprozessen und internationalen Spitzenplätzen, verkennt aber die tatsächliche Lage in unseren Klassenzimmern. Während tausende Lehrer täglich mit massiven Disziplinproblemen, wachsender Gewalt und mangelnden Deutschkenntnissen vieler Schüler konfrontiert sind, bleibt der ‚Plan Zukunft‘ die Antwort auf diese Herausforderungen schuldig“, erklärte Brückl.

Deutliche Kritik übte der FPÖ-Bildungssprecher zudem an der Schwerpunktsetzung des Plans: „Österreichs Bildungssystem braucht kein weiteres Strategiepapier und auch keine politische Inszenierung, sondern konkrete Maßnahmen. Während ideologische Projekte und neue Strukturen im Mittelpunkt stehen, werden die Kernprobleme weiterhin ausgeblendet. Ohne verpflichtende Deutschkenntnisse vor Schuleintritt, ohne konsequente Durchsetzung von Disziplin und ohne Rückkehr zu einem klaren Leistungsprinzip wird sich die Situation nicht verbessern.“

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