Götze: Aus für Milliardengräber wie Lobau würde Budgetspielräume für Dringlicheres ermöglichen
Götze: Aus für Milliardengräber wie Lobau würde Budgetspielräume für Dringlicheres ermöglichen
Grüne: Expert:innenkritik am Autobahn- und Schnellstraßen-Neubau ernstnehmen
„Die heute von Greenpeace mit den Verkehrs- und Wirtschaftsexpert:innen Sigrid Stagl und Harald Frey vorgebrachten Argumente für ein Ende des teuren Autobahn- und Schnellstraßen-Neubaus sind aus unserer Sicht fett zu unterstreichen“, unterstützt Elisabeth Götze, Verkehrssprecherin der Grünen, die aktuellen Forderungen.
„Derzeit explodiert der Sanierungsaufwand für die in die Jahre kommenden ASFINAG-Bestandsstrecken. Das ASFINAG-Bauprogramm ist daher dringend darauf zu fokussieren. Verkehrsminister Hanke will hingegen trotz Klima- und Energiekrise weiter Milliarden in zusätzliche LKW-Rennstrecken wie die Lobauautobahn verpulvern. Neubau heute bedeutet in der Zukunft noch mehr Erhaltungsaufwand. Das ist Politikversagen auf höchster Stufe – auf Kosten von Österreichs budgetären Spielräumen und unser aller Mobilitätszukunft“, kritisiert Götze.
„Statt solcher neuer Hypotheken brauchen wir die ASFINAG-Gelder auch dringend als Dividenden für krisensichere Mobilitätsalternativen: Mehr, bessere und leistbare Öffis oder Radwege. Aber auch Anliegen von der Gesundheit bis zur Pflege dürfen nicht der Budgetkonsolidierung zum Opfer fallen. Was die Regierung tut, ist ungerecht. Wir wollen, dass es für die Menschen fairer wird, nicht schwerer.“
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