AK stellt richtig: Senkung der Lohnnebenkosten schafft keine Jobs
AK stellt richtig: Senkung der Lohnnebenkosten schafft keine Jobs
Ines Stilling, AK Bereichsleiterin Soziales: „Man sollte sich gut überlegen, welche Maßnahmen man setzt und welche Folgekosten sie verursachen“
In der Debatte um Lohnbebenkosten legt die AK Wert auf folgende Klarstellung: Die Behauptung, die Senkung der Lohnnebenkosten würde Arbeitsplätze schaffen und würde nicht zu Leistungseinschränkungen führen, ist weder belegt noch richtig. Das Gegenteil ist der Fall, führt AK Bereichsleiterin Ines Stilling am Beispiel der bereits mehrmals erfolgten Senkung der AUVA Beiträge aus: „Die Folgen waren die Schließung von Einrichtungen, massive Verzögerungen bei Rehas und damit einhergehend Verschlechterungen des Gesundheitszustandes von Arbeitnehmer:innen.“
Im Übrigen seien verschiedene Beiträge, die in den Lohnnebenkosten enthalten seien, bereits in den vergangenen Jahrzehnten gesenkt worden, darunter etwa für den Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) oder den Insolvenzfonds. „Man sollte sich gut überlegen, welche Maßnahmen man setzt und welche Folgekosten sie verursachen, allem voran noch höheren Druck in dieser angespannten Budgetlage,“ so Stilling.
AK Wien
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