Neues Mammographie-System am UK St. Pölten im Einsatz

Neues Mammographie-System am UK St. Pölten im Einsatz

LR Kasser: „Innovative Medizintechnologie ist entscheidend, um Diagnostik und Behandlung laufend zu verbessern“

Das Universitätsklinikum St. Pölten setzt mit dem Einsatz eines neuen, hochmodernen Mammographie-Systems einen weiteren wichtigen Schritt in der Brustkrebsfrüherkennung.

„Innovative Medizintechnologie ist entscheidend, um Diagnostik und Behandlung laufend zu verbessern. Mit dem neuen System wird im Universitätsklinikum St. Pölten höchste Qualität, maximale Sicherheit und eine Versorgung am neuesten Stand der Medizin gewährleistet“, so Landesrat Anton Kasser zur Inbetriebnahme.

Das neue System nutzt eine moderne Weiterentwicklung der CT-Technologie. Besonders hervorzuheben sind der große Aufnahmewinkel von 50 Grad sowie die Möglichkeit, eine Mammographie mit Kontrastmittel durchzuführen. Dadurch kann Brustkrebs deutlich zuverlässiger erkannt werden. Dank der aktuell höchsten Tiefenauflösung verbessert das System die Treffsicherheit erheblich. Selbst kleinste Läsionen können klarer dargestellt und präziser abgegrenzt werden, wodurch die diagnostische Genauigkeit weiter steigt. Dies trägt maßgeblich zu einer erhöhten diagnostischen Sicherheit („diagnostic confidence“) bei und erleichtert somit die Entscheidungsfindung hinsichtlich histologischer Abklärung einer Veränderung.

Ein weiterer Vorteil des neuen Mammographie-Systems liegt in der gesteigerten Aufnahmegeschwindigkeit sowie der verkürzten Nachbearbeitungszeit. Davon profitieren sowohl Patientinnen durch kürzere Untersuchungszeiten als auch das medizinische Personal durch effizientere Arbeitsabläufe. Zudem wird mit dieser neuen Technologie die Strahlenbelastung um etwa 15 Prozent reduziert.

Das Klinische Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie ist Teil des zertifizierten Brustkrebszentrums am UK St. Pölten und ist für das systematische Brustkrebsfrüherkennungsprogramm (BKFP) ein sehr wichtiges Assessmentzentrum in Niederösterreich, an dem auffällige Screeningbefunde weiter abgeklärt werden. Als Spezialzentrum werden hier jährlich über 500 Brustbiopsien und präoperative Häkchen-Markierungen durchgeführt.

Weitere Informationen bei DI (FH) Thomas Wallner MA, Öffentlichkeitsarbeit Universitätsklinikum St. Pölten, Tel.: +43 (0) 2742 9004 10030, E-Mail: presse@stpoelten.lknoe.at

Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
Landesamtsdirektion/Öffentlichkeitsarbeit
Doris Zöger
Telefon: 02742/9005-13314
E-Mail: presse@noel.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender