FPÖ – Kaniak: „Regierung macht Österreicher zu Patienten zweiter Klasse!“

FPÖ – Kaniak: „Regierung macht Österreicher zu Patienten zweiter Klasse!“

Standortfeindliche Politik gefährdet Medikamentenversorgung und macht uns zum internationalen Schlusslicht

„Die jüngsten Warnungen eines führenden Schweizer Pharmakonzerns sollten auch für Österreich ein Signal sein, auf die eigene medizinische Versorgungssicherheit zu achten“, kritisierte heute der freiheitliche Gesundheitssprecher und Vorsitzende des parlamentarischen Gesundheitsausschusses, NAbg. Mag. Gerhard Kaniak. Wenn international tätige Unternehmen offen damit drohten, die Einführung neuer Medikamente in Europa zu verzögern, dann sei das ein alarmierendes Signal für den Standort Österreich.

„Diese Regierung aus ÖVP, SPÖ und NEOS ist drauf und dran, die Österreicher zu Patienten zweiter Klasse zu machen. Wer eine Politik der Preisdrückerei und der bürokratischen Schikanen betreibt, darf sich nicht wundern, wenn lebensrettende Innovationen bei uns erst mit massiver Verspätung oder gar nicht mehr ankommen. Das ist ein unverantwortliches Spiel mit der Gesundheit unserer Bevölkerung!“, so Kaniak.

„Anstatt die heimische Wirtschaft und den Forschungsstandort zu stärken, wird die Industrie mit einer wahnwitzigen Regulierungswut und einer standortfeindlichen Politik regelrecht aus dem Land geekelt. Man kann nicht von Unternehmen Rekordinvestitionen in Forschung und Entwicklung erwarten und ihnen gleichzeitig mit sozialistischer Preisdiktatur die wirtschaftliche Grundlage entziehen. Dieses Versagen auf ganzer Linie führt direkt dazu, dass Österreich im internationalen Wettbewerb den Anschluss verliert und die eigene Bevölkerung die Zeche zahlt.“

Die Warnungen aus der Industrie, wonach Europa gegenüber den USA und China immer weiter zurückfalle, seien der Regierung offenbar völlig egal. Besonders absurd sei für Kaniak die Argumentation der Systemparteien, die immer nur auf die Kosten schielen würden, aber die langfristigen Folgen ihrer Politik ignorierten. „Die Gesundheit der Österreicher ist keine Manövriermasse für ideologische Experimente des Dachverbands der österreichischen Sozialversicherungsträger und der Preiskommission. Wenn ein Konzern mehr als zehn Milliarden Dollar jährlich in die Entwicklung neuer Medikamente investiert, dann ist es eine logische Konsequenz, dass sich diese Investitionen auch rentieren müssen. Wer das nicht versteht, hat von Wirtschaft und von Verantwortung keine Ahnung“, erklärte Kaniak.

„Wir Freiheitliche fordern eine Standortoffensive, die Investitionsanreize schafft, die Bürokratie abbaut und eine Preispolitik ermöglicht, die Innovation belohnt statt bestraft. Die Versorgungssicherheit mit den besten und modernsten Medikamenten muss im Fokus stehen. Es ist höchste Zeit für eine Politik, die wieder die Interessen der Österreicher in den Mittelpunkt stellt!“

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