ÖGSMP: Frühe sportmedizinische Abklärung kann Risiken sichtbar machen

ÖGSMP: Frühe sportmedizinische Abklärung kann Risiken sichtbar machen

Der aktuelle Vorfall im niederösterreichischen Landesliga-Derby, bei dem ein 29 jähriger Fußballer während eines Matches vermutlich einen Herzinfarkt erlitten hatte und nicht mehr gerettet werden konnte, rückt die Bedeutung sportmedizinischer Vorsorgeuntersuchungen in den Fokus. Die Österreichische Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (ÖGSMP) hält sportmedizinische Untersuchungen nicht nur im Profisport, sondern auch im Breiten- und Nachwuchssport als wichtige präventive Maßnahme und verweist auf deren Beitrag zur frühzeitigen Erkennung möglicher Risikokonstellationen auch bei jüngeren Sportlern, ja sogar bei Kindern und Jugendlichen.

Aus sportmedizinischer Sicht können angeborene oder genetisch bedingte Herzerkrankungen – darunter Anomalien der Herzkranzgefäße, Kardiomyopathien oder bestimmte Herzrhythmusstörungen – über längere Zeit unentdeckt bleiben. Auffälligkeiten zeigen sich mitunter erst unter körperlicher Belastung.

Sportmedizinische Untersuchungen umfassen in der Regel eine strukturierte Anamnese, eine klinische Untersuchung sowie ein Ruhe-EKG. Abhängig von individueller Vorgeschichte und Befund können ergänzende Untersuchungen wie Belastungs-EKG oder Echokardiographie und weitere Diagnostik erfolgen.

Ziel dieser Untersuchungen ist es, individuelle gesundheitliche Risikofaktoren zu erfassen und eine sichere Ausübung sportlicher Aktivität zu ermöglichen und tödliche Zwischenfälle im Sport so weit wie möglich zu verhindern.

PR-Referent Dr. Robert FRITZ

ÖGSMP – Österreichische Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention
E-Mail: info@sportmedizingesellschaft.at
fritz@sportordination.com

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