„Thema“: Solomutter – Allein zum Wunschkind
„Thema“: Solomutter – Allein zum Wunschkind
Am 11. Mai um 21.10 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
Christoph Feurstein präsentiert in „Thema“ am Montag, dem 11. Mai 2026, um 21.10 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON folgende Beiträge:
SOLOMUTTER – ALLEIN ZUM WUNSCHKIND
„Er ist das Beste, was mir passiert ist“, sagt Astrid Wödl über ihren knapp sechs Monate alten Sohn. Für sie ist es heuer der erste Muttertag, den sie feiern kann. Der Weg zu ihrem Wunschkind war besonders lang. Denn als alleinstehende Frau durfte die Volksschullehrerin in Österreich keine künstliche Befruchtung mit einer Samenspende durchführen lassen. Als „Thema“ sie Anfang des vergangenen Jahres zum ersten Mal besucht hat, plante sie deshalb ihren Aufenthalt in einer Kinderwunschklinik in München. Wie hat sich ihr Leben seitdem verändert? Und warum kritisieren manche ihr Vorgehen? Savanka Schwarz hat noch einmal Frauen getroffen, die sich für die sogenannte Solomutterschaft entschieden haben.
DAVID GEGEN GOLIATH: WAS SLAPP-KLAGEN FÜR UNSERE DEMOKRATIE BEDEUTEN
„Als ich das Anwaltsschreiben gelesen habe, ist mir die Kinnlade runtergefallen“, sagt Investigativjournalist Alexander Fanta, der wegen seiner Recherchen immer wieder mit rechtlichen Drohungen konfrontiert ist. Sogenannte SLAPP-Klagen (ein Akronym für „Strategic Lawsuit Against Public Participation“) sollen Kritiker:innen einschüchtern und davon abhalten, Missstände öffentlich zu machen. Dabei geht es den Klagenden oft weniger ums Gewinnen als darum, mit hohen Verfahrenskosten Druck auszuüben. Besonders betroffen sind Journalistinnen und Journalisten, NGOs sowie Aktivistinnen und Aktivisten. „Hier geht es schlichtweg um das Stummschalten von Kritik und in den letzten Jahren wird es immer mehr“, sagt Jurist Walter Strobl vom Presseclub Concordia, der sich seit Jahren mit SLAPP-Klagen beschäftigt. Laura Mlakar und Anne Maria Neubauer haben sich angesehen, wie die Einschüchterungsklagen funktionieren und was sie für unsere Demokratie bedeuten.
MUSIK FÜR ALLE – DAS SUPERAR-ORCHESTER
„Die Musik verbindet uns, egal woher wir kommen“, sagt Emin Merdan. Der Zehnjährige ist seit drei Jahren Teil des Musicalprogramms von Superar und träumt davon, eines Tages Schauspieler zu werden. Der Verein bietet Kindern und jungen Erwachsenen kostenlose musikalische Förderung. Unabhängig von ihrem sozialen, kulturellen oder ökonomischen Hintergrund. „Als ich noch nicht so gut Deutsch konnte, habe ich durch Musik kommunizieren können“, sagt Beyza Ayan. „Thema“ hat die heute 26-Jährige bereits vor elf Jahren besucht. Bei Superar entdeckte die gebürtige Türkin nicht nur ihre Liebe zur Geige, sondern gewann auch Selbstvertrauen und knüpfte enge Freundschaften. Laura Mlakar berichtet.
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