FPÖ – Hafenecker: „Zwangsgebührenfunk ORF agierte offenbar auch noch wie eine PR-Produktionsfirma!“

FPÖ – Hafenecker: „Zwangsgebührenfunk ORF agierte offenbar auch noch wie eine PR-Produktionsfirma!“

Zweifelhafte Finanzierungen von ORF-III-Dokus müssen aufgeklärt werden – „Zuseher wurden nicht über Auftraggeber informiert, sondern getäuscht!“

„Jetzt tut sich der nächste Abgrund am Küniglberg auf“, so reagierte heute FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher NAbg. Christian Hafenecker, MA auf eine Enthüllung der Tageszeitung „Der Standard“, wonach auf ORF III ausgestrahlte Dokumentationen etwa von den ÖBB oder der Wirtschaftskammer beauftragt worden sein sollen, ohne dass dies bei der Ausstrahlung den Zuschauern mitgeteilt wurde: „Der Zwangsgebührenfunk ist also nicht nur eine Systempropagandaanstalt, sondern agiert offenbar auch noch wie eine PR-Produktionsfirma für staatliche und staatsnahe Organisationen. Dass man die fragwürdigen Finanzierungen und Aufträge dann auch noch dem Publikum vorenthält, ist eigentlich unfassbar, passt aber zur Manipulationsmentalität, die sich wie ein roter Faden durch das ORF-Programm zieht!“

Besonders pikant sei, dass eine Dokumentation, in der der ehemalige niederösterreichische ÖVP-Landeshauptmann Erwin Pröll regelrecht verklärt werde, zu zwei Dritteln von einer externen Produktionsfirma bezahlt worden sein soll, die die Rechte daran an den niederösterreichischen Bauernbund, eine Teilorganisation der ÖVP, verkauft haben soll. „Ein geflügeltes Wort in ÖVP-Kreisen ist ja ‚Wer zahlt, schafft an‘, wie man nicht zuletzt aus den Chats von Thomas Schmid weiß. Ein Schelm, wer hier Böses dabei denkt und eine kritische Auseinandersetzung von vorneherein vielleicht gar nie beabsichtigt war“, so Hafenecker.

Keine Woche vergehe mehr, in der nicht ein neuer ORF-Skandal an die Oberfläche gespült wird: „Dieser ganze Skandalsumpf muss restlos aufgeklärt werden. Mit dieser Aufklärung ist es aber nicht getan. Diese muss als Ausgangspunkt für eine umfassende Totalreform des ORF genutzt werden, sodass am Ende ein verschlankter Grundfunk steht, der wie ein modernes Medienunternehmen geführt wird und ohne jede Form der Zwangsfinanzierung durch die Bürger auskommt!“

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