Pflege in Niederösterreich langfristig sichern — Ergebnisse der KDZ-Studie zeigen Handlungsbedarf
Pflege in Niederösterreich langfristig sichern — Ergebnisse der KDZ-Studie zeigen Handlungsbedarf
Anlässlich des Internationalen Tags der Pflege betont die AK Niederösterreich die zentrale Bedeutung einer gesicherten und hochwertigen Pflege für alle Menschen
„WER JAHRZEHNTELANG FÜR DIESES LAND GEARBEITET UND DEN SOLIDARSTAAT ÜBER STEUERN GESTÄRKT HAT, VERDIENT EINE GUTE UND WÜRDEVOLLE VERSORGUNG IM ALTER. DAS IST EINE FRAGE DES RESPEKTS UND DER SOZIALEN GERECHTIGKEIT“, SO MARKUS WIESER, AK NIEDERÖSTERREICH-PRÄSIDENT UND ÖGB NIEDERÖSTERREICH-VORSITZENDER.
Eine aktuelle Studie des KDZ — Zentrum für Verwaltungsforschung, die im Auftrag der Arbeiterkammer Niederösterreich durchgeführt wurde, analysiert systematisch die Finanzierungsströme, Akteure und Ausgabenverteilung der Altenpflege in Niederösterreich und macht strukturelle Finanzierungsprobleme sichtbar: Während die Ausgaben für das, hauptsächlich vom Bund finanzierte, Pflegegeld moderat steigen, nehmen die Kosten für Pflegedienstleistungen, die von Land und Gemeinden getragen werden, deutlich stärker zu. Besonders problematisch: Die Gemeinden finanzieren über die Sozialhilfeumlage rund die Hälfte der Landesbeiträge zur Altenpflege, haben jedoch keinen Einfluss auf den Leistungsumfang oder die Angebotsstruktur. Das schränkt die finanziellen Spielräume der Gemeinden in anderen wichtigen Bereichen der kommunalen Daseinsvorsorge, wie Kinderbetreuung oder sozialer Infrastruktur, erheblich ein.
Kammer für Arbeiter und Angestellte für Niederösterreich
Gernot Buchegger, MA
Telefon: 0664/8134801
E-Mail: gernot.buchegger@aknoe.at
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