„Kinderwunsch und Wunschkind“: „kreuz & quer“-Doku über Reproduktionsmedizin, Pränataldiagnostik und ethische Debatten

„Kinderwunsch und Wunschkind“: „kreuz & quer“-Doku über Reproduktionsmedizin, Pränataldiagnostik und ethische Debatten

Am 19. Mai um 23.05 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON

Reproduktionsmedizin und Pränataldiagnostik bieten immer mehr Wege für Menschen, sich einen Kinderwunsch zu erfüllen. Doch das Fortschreiten medizinischer Möglichkeiten bringt auch zahlreiche ethische Fragen mit sich. Die „kreuz & quer“-Dokumentation „Kinderwunsch und Wunschkind“ von Andrea Eder zeigt am Dienstag, dem 19. Mai 2026, um 23.05 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON, was rechtlich und medizinisch in Österreich heute möglich ist, vor welchen Herausforderungen Menschen trotz aller Fortschritte stehen und worum sich ethische Debatten zum Lebensanfang drehen.

Auf dem Weg zum Kind entscheidet sich ein Großteil der werdenden Eltern in Österreich, Pränataldiagnostik in Anspruch zu nehmen. Der Theologe und Medizinethiker Matthias Beck ortet einen großen Aufklärungsbedarf bei Patientinnen, würden doch die Ergebnisse neue Fragen aufwerfen. Von ihnen erzählt auch Familie Schmeiser. Dass ihr Sohn das Down-Syndrom hat, kam überraschend. Ganz bewusst entschieden sie sich, ihn zur Welt zu bringen. Viele Paare entscheiden sich anders.

Wie heftig umstritten die Frage nach dem moralischen Status des ungeborenen Lebens ist, erklärt auch Christiane Druml, Vorsitzende der österreichischen Bioethikkommission im Bundeskanzleramt und Direktorin des Josephinums in Wien. In manchen Punkten hofft sie auf eine Liberalisierung der Gesetzgebung.

Eingetreten ist eine solche schon in Bezug auf „Social Egg Freezing“. Influencerin Verena-Katrien Gamlich hat diese Möglichkeit bereits vor der Gesetzesänderung in Österreich in Deutschland genutzt und erzählt von ihren Erfahrungen.

Einen sehr persönlichen Einblick gibt auch das Ehepaar Stefanie und Anna Pinka. „kreuz & quer“ hat das Paar beim Versuch, mittels Samenspende schwanger zu werden, ein Stück begleitet.

Gynäkologe Alex Farr, Präsident der österreichischen Gesellschaft für Prä- und Perinatale Medizin, und Gynäkologe Alexander Just erzählen aus der Praxis von den Chancen und Möglichkeiten, die die neuen medizinischen Möglichkeiten bieten, und welche Verantwortung Ärztinnen und Ärzten gegenüber ihren Patientinnen zukommt.

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