FPÖ – Krauss: Handy-Eklat in Meidling zeigt dramatische Überforderung an Wiens Schulen

FPÖ – Krauss: Handy-Eklat in Meidling zeigt dramatische Überforderung an Wiens Schulen

Kurswechsel an Wiens Schulen dringend notwendig

„Dass ein Lehrer das Handy eines Schülers aus dem Fenster wirft, darf in einem geordneten Schulbetrieb nicht passieren. Gleichzeitig zeigt dieser Vorfall aber auch, unter welchem enormen Druck viele Lehrer in Wien mittlerweile stehen“, nimmt Wiens FPÖ-Klubobmann und Bildungssprecher Maximilian Krauss zum aktuellen Geschehen an einer Höheren Schule in Meidling Stellung.

Dass ausgerechnet Meidling immer wieder mit massiven Problemen im Schulbereich auffällt, kommt nicht von ungefähr. Erst vor kurzem wurde durch eine Auswertung der Statistik Austria bekannt, dass sich 225 der 400 problematischsten Schulen Österreichs in Wien befinden. Besonders alarmierend: In Meidling gelten sogar 100 Prozent aller öffentlichen Pflichtschulen als betroffen. „Diese Problemschulen sind überhaupt erst durch Massenzuwanderung und Integrationsversagen entstanden. Unsere Lehrer werden von der Stadtregierung seit Jahren im Stich gelassen. Überfüllte Klassen, mangelnde Disziplin, fehlende Unterstützung durch die Bildungsdirektion und immer größere Herausforderungen im Unterricht sorgen dafür, dass viele Pädagogen längst an ihre Belastungsgrenzen kommen. Der aktuelle Vorfall war offensichtlich ein völlig falsches Ventil eines überforderten Lehrers – und genau das muss endlich ein Warnsignal für die rot-pinke Stadtregierung sein“, so Krauss.

Fraglich ist außerdem, wie es überhaupt so weit kommen konnte, denn eigentlich gilt bereits seit rund einem Jahr ein Handyverbot an Schulen. „Offenbar zeigt sich auch hier, dass zwischen politischen Ankündigungen und der Realität im Klassenzimmer große Unterschiede bestehen. Das sogenannte Handyverbot war letztlich reine Showpolitik.“ Krauss verweist zudem darauf, dass immer mehr Lehrer Wien den Rücken kehren: „Zahlreiche Pädagogen flüchten mittlerweile nach Niederösterreich, weil dort die Bedingungen oft besser und die Probleme geringer sind. Wien verliert zunehmend engagierte Lehrer, weil SPÖ und NEOS die Zustände an den Schulen nicht mehr im Griff haben“, warnt der Klubobmann.

Abschließend fordert er ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Entlastung der Lehrer: „Unsere Pädagogen brauchen endlich einen Kurswechsel. Wer sichere und funktionierende Schulen will, muss auch jene unterstützen, die täglich die Folgen dieser Zustände ausbaden müssen.“

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