FPÖ – Schuch-Gubik: „NEOS-Politiker ist schwerer Sexualstraftat verdächtig, Partei um Meinl-Reisinger handelte erst nach Medienberichten“

FPÖ – Schuch-Gubik: „NEOS-Politiker ist schwerer Sexualstraftat verdächtig, Partei um Meinl-Reisinger handelte erst nach Medienberichten“

„Sollte hier etwas vertuscht werden oder haben Sie Ihre Partei nicht mehr im Griff, Frau Außenministerin?“

Entsetzt zeigte sich heute FPÖ-Bundesparteisprecherin NAbg. Lisa Schuch-Gubik über die neue Wendung bei den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Graz gegen einen ehemaligen steirischen NEOS-Politiker, der im Verdacht steht, ein 13-jähriges Mädchen sexuell missbraucht zu haben. Laut Medienberichten soll nun ein Gutachten klären, ob das Mädchen dauerhafte psychische Schäden erlitten hat. „Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung. Sexueller Missbrauch ist immer Mord an Kinderseelen. Umso fassungsloser macht es einen, wenn man bedenkt, dass die NEOS unter Außenministerin Meinl-Reisinger erst gehandelt haben, als im Vorjahr die Vorwürfe gegen ihren Parteikollegen medienöffentlich wurden – ohne Medienberichte wäre er wohl weiterhin im Amt verblieben! So ein Vorgehen ist doch ein Schlag ins Gesicht aller Opfer von sexueller Gewalt.“

Der Umgang mit diesem Fall seitens der rosaroten Parteiführung um Meinl-Reisinger zeige, dass „Transparenz für die NEOS nur eine leere Worthülse“ sei, die man lediglich in großen Buchstaben auf Wahlplakate schreibe. „Das muss man sich einmal vorstellen: Diese Vorwürfe eines mutmaßlich schweren Sexualverbrechens an einem Kind hatten für den NEOS-Politiker erst Konsequenzen, als sie an die Öffentlichkeit gekommen sind. Entweder hat Meinl-Reisinger in ihrer Partei völlig die Kontrolle verloren, weil sie lieber in Kiew Selenskyj huldigt und in der Weltgeschichte auf Steuerzahlerkosten herumjettet, oder wollte man alles ganz bewusst unter der Decke halten und vertuschen, wie es auch beim Fall des ‚Pornobotschafters‘ probiert wurde? Meinl-Reisinger hat hier dringenden Aufklärungsbedarf!“, so Schuch-Gubik weiter.

Jedenfalls hätten die NEOS spätestens mit dem Eintritt in die Verlierer-Ampel „ihre politische Unschuld verloren“: „Mögliche Vertuschungsskandale wie dieser sind der furchtbare Gipfel einer ganzen Entwicklung des politischen Verfalls, der auf Postenschacher, Günstlingswirtschaft und dem Hinausschmeißen des hart erarbeiteten Steuergelds der Österreicher basiert. Von der selbsternannten ‚Reformkraft‘ ist nichts anderes mehr übrig als ein selbstsüchtiger rosaroter Lebensverlängerer für den schwarz-roten Filz.“

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