12 Punkte für Inklusion: Dritte „Inklusive Bühne“ des Fonds Soziales Wien trägt Spirit des ESC weiter

12 Punkte für Inklusion: Dritte „Inklusive Bühne“ des Fonds Soziales Wien trägt Spirit des ESC weiter

Vielfältige Acts von über 40 Künstler:innen mit und ohne Behinderung

Nach dem ESC-Finale in Wien setzt der Fonds Soziales Wien (FSW) ein weiteres starkes Zeichen für Inklusion und Vielfalt. Bei der bereits dritten „Inklusiven Bühne” konnte das Publikum 12 Darbietungen von zahlreichen Künstler:innen erleben – ein bunter Mix aus Tanz, Sketch, Gesang, Poesie oder Reden.

Die Idee zur Veranstaltung entstand an der Wiener Schule für Sozialberufe des FSW-Bildungszentrums. Sie bietet Menschen mit und ohne Behinderung eine Bühne zur künstlerischen Entfaltung und sorgt so für mehr Sichtbarkeit und Inklusion.

„In der Kunst geht es um den Ausdruck. Menschen mit Behinderung sollen sich künstlerisch frei entfalten und ihre Perspektiven sichtbar machen können. Als Fonds Soziales Wien ist es uns wichtig, dass Menschen mit Behinderung eine starke Stimme haben, gesehen und gehört werden. Genau darum schafft der FSW für seine rund 15.300 FSW-Kund:innen in diesem Bereich Angebote, die sie dabei unterstützen, ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu führen“, sagt Anita Bauer, FSW-Geschäftsführerin.

Durch das Programm führten Andreas Onea, international erfolgreicher Para-Schwimmer, und Helena Steiner, Absolventin an der Wiener Schule für Sozialberufe. Unterstützt wird die Veranstaltung unter anderem vom „Chancen Nutzen“-Büro des ÖGB und von der FSW-Partnerorganisation Jugend am Werk.

KUNST UND PÄDAGOGIK VERBINDEN: AUSZUBILDENDE ORGANISIEREN „INKLUSIVE BÜHNE“ MIT

Die „Inklusive Bühne“ hat nicht nur künstlerischen, sondern auch pädagogischen Mehrwert, denn sie ist in den Lehrplan für Auszubildende an der Wiener Schule für Sozialberufe des FSW-Bildungszentrums integriert: Angehende Fach-Sozialbetreuer:innen für Behindertenarbeit koordinieren das Event als Teil ihrer zweijährigen Ausbildung. Die neu ausgebildeten Fachkräfte können nach ihrem Abschluss in vielfältigen Tätigkeitsfeldern arbeiten, unter anderem im betreuten Wohnen, in Tagesstrukturen oder in der Arbeits- und Freizeitassistenz.

Initiator der „Inklusiven Bühne“ ist Hans Lobitzer, Direktor der Wiener Schule für Sozialberufe des FSW-Bildungszentrums. „Die ,Inklusive Bühne‘ zeigt, wie selbstverständlich Vielfalt auf einer Bühne gelebt werden kann. Wenn Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam auftreten, entstehen Begegnungen, die Berührungsängste abbauen und Gemeinschaft stärken. Inklusion wird hier sichtbar und erlebbar gemacht“, zeigt sich Hans Lobitzer erfreut. Darüber hinaus lernen die Auszubildenden, die in der Vorbereitung und Umsetzung aktiv mitwirkten, mit noch mehr Praxisnähe. Gleichzeitig vernetzt sich die Wiener Schule für Sozialberufe damit noch stärker im Sozialbereich.

ÜBER BEHINDERUNG UND INKLUSION IM FSW

Der FSW unterstützt Menschen mit Behinderung bei einem möglichst selbstbestimmten Leben und versorgt in diesem Bereich gemeinsam mit 78 Partnerorganisationen rund 15.300 FSW-Kund:innen in Wien. Das Angebot reicht vom Teil- oder Vollbetreuten Wohnen, von der Tagesstruktur über Berufsqualifizierung und Arbeitsintegration sowie Mobilitätskonzepten und Fahrtendienst bis hin zur Frühförderung. Zusätzlich hat der FSW Formate geschaffen, die die Selbstbestimmtheit und Teilhabe der Zielgruppe fördern, darunter den jährlichen Selbstvertretungs-Tag und den FSW-Kund:innen-Rat, ein gewähltes Gremium aus FSW-Kund:innen mit Behinderung, das bei der Angebotsentwicklung des FSW mitwirkt. Im Rahmen des Programms „Inklusives Wien 2030“ setzt der FSW zudem zahlreiche Maßnahmen zur Stärkung von Inklusion und Teilhabe.

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Fonds Soziales Wien
Anika Sauer
Pressesprecherin

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