Al-Rawi (SPÖ): Grüne machen bei ÖBB-Stammstreckensperre auf FPÖ und betreiben verantwortungslose Panikmache

Al-Rawi (SPÖ): Grüne machen bei ÖBB-Stammstreckensperre auf FPÖ und betreiben verantwortungslose Panikmache

ÖBB und Wiener Linien gut abgestimmt und vorbereitet für notwendige S-Bahn-Sperre

Die Grünen versuchen wenige Monate vor Beginn der notwendigen ÖBB-Stammstreckensperre erneut, mit Panikmache und Verunsicherung politisches Kleingeld zu wechseln. Dabei wird bewusst ignoriert, dass es sich um ein zentrales Modernisierungsprojekt der ÖBB handelt, das die Wiener S-Bahn langfristig leistungsfähiger, moderner und zukunftsfit machen wird.

„Die Grünen betreiben hier bewusst Panikmache auf dem Rücken hunderttausender Öffi-Nutzer*innen. Statt ein wichtiges Zukunftsprojekt der ÖBB zu unterstützen, wird versucht, Verunsicherung zu erzeugen und ein seit Jahren vorbereitetes Modernisierungsvorhaben schlechtzureden. Das ist unverantwortlich“, hält SPÖ-Gemeinderat und Ausschussvorsitzender für Stadtentwicklung und Mobilität Omar Al-Rawi fest.

VORBEREITUNGEN LAUFEN SEIT JAHREN AUF HOCHTOUREN

Die Modernisierung der ÖBB-Stammstrecke ist notwendig, damit Wien und die Ostregion auch künftig über eines der leistungsfähigsten öffentlichen Verkehrsnetze weltweit verfügen. Klar ist: Die Bauphase wird intensiv und ist eine Herausforderung für alle Beteiligten. Aber genau deswegen laufen die Vorbereitungen von ÖBB und Wiener Linien seit Jahren auf Hochtouren. Gemeinsam wurde mit dem Österreichischen Institut für Raumplanung (ÖIR) ein umfassendes Ersatzkonzept entwickelt, damit Wien auch während der Sperre mobil bleibt.

„Besonders irritierend ist, dass die Grünen mittlerweile mit denselben populistischen Methoden arbeiten, die man sonst eher von den Freiheitlichen kennt: Schlagzeilen produzieren, Ängste schüren und dabei bewusst ausblenden, dass ÖBB und Wiener Linien längst umfassende Vorbereitungen getroffen haben“, so Al-Rawi weiter.

Bereits im Februar 2026 wurde das umfangreiche Maßnahmenpaket öffentlich präsentiert. Im Mittelpunkt stehen deutliche Intervallverdichtungen bei den U-Bahn-Linien U1, U2, U4 und U6, zusätzliche Kapazitäten durch größere Fahrzeuge, verstärkte Straßenbahnangebote auf den Linien O, 18 und 62 sowie gezielte Maßnahmen der ÖBB. Ergänzt wird das Paket durch zusätzliche Shuttlebusse, Umleitungen und Verstärkungen bei Regionalverbindungen, umfassende Fahrgastinformation, zusätzliches Infopersonal und gezielte Fahrgastlenkung an stark frequentierten Stationen.

TAKTVERDICHTUNGEN UND ZUSÄTZLICHE SCHIENENKAPAZITÄTEN

Gerade U-Bahn und Straßenbahn können hohe zusätzliche Kapazitäten aufnehmen. Rund 950 Personen passen in eine U-Bahn, bis zu 250 Personen in eine Straßenbahn. Deshalb setzen Wiener Linien und ÖBB gezielt auf Taktverdichtungen und zusätzliche Schienenkapazitäten.

Eine zentrale Rolle spielt dabei auch die Verlängerung der Linie 18, die zeitgerecht ab Herbst 2026 auf Schiene sein wird. Die neue Verbindung stärkt das Wiener Öffi-Netz nachhaltig, verbindet künftig direkt den 2. und 3. Bezirk und schafft zusätzliche direkte Umstiege zu fünf U-Bahn- sowie acht S-Bahn-Linien. Rund sechs Millionen Fahrgäste jährlich werden künftig davon profitieren. Parallel dazu nutzen die Wiener Linien die Sommermonate für umfangreiche Modernisierungsarbeiten im städtischen Netz. Insgesamt werden 12,5 Kilometer Straßenbahngleise erneuert sowie weitere Instandhaltungsarbeiten im U-Bahn-Netz durchgeführt.

FORDERUNGEN DER GRÜNEN SIND LÄNGST AUF SCHIENE

Forderungen der Grünen sind längst auf Schiene: Die Linie O ist bereits Teil des Beschleunigungsprogramms „Mehr Tempo für Bus und Bim“, erste Maßnahmen wurden bereits umgesetzt. Die Verlängerung der Linie 18 liegt im Zeitplan und wird rechtzeitig im Herbst in Betrieb gehen. Zusätzliche Verdichtungen etwa beim 71er sind aufgrund der umfangreichen Ersatzmaßnahmen nicht notwendig.

„Die Wahrheit ist: Die ÖBB investieren massiv in die Zukunft der Wiener S-Bahn und die Wiener Linien unterstützen mit einem umfassenden Maßnahmenpaket, dass Wien auch während der Bauphase mobil bleibt. Statt Panikmache braucht es jetzt seriöse Information und verantwortungsvolle Verkehrspolitik, dies dürfte den Grünen leider fremd sein“, so Al-Rawi abschließend.

Landtags- und Gemeinderatsklub der SPÖ
Gwendolin Melchart, MA
Medien & Öffentlichkeitsarbeit
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