FPÖ – Hauser: „Offizielle Zahlen aus Niederösterreich widerlegen den angeblichen ‚Game Changer‘ der COVID-19-Impfungen“

FPÖ – Hauser: „Offizielle Zahlen aus Niederösterreich widerlegen den angeblichen ‚Game Changer‘ der COVID-19-Impfungen“

„EU-Kommission war federführend bei der Beschaffung der COVID-19-Impfstoffe, daher braucht es eine ehrliche und transparente Aufarbeitung auf europäischer Ebene“

Der freiheitliche EU-Abgeordnete Gerald Hauser kritisierte heute erneut die übereilte COVID-19-Impfstoffzulassung: „Damals wurde alles zu schnell zugelassen und laut den Experten zu wenig geprüft. Dieses überhastete Vorgehen hat sich nun deutlich gerächt.“

„Die Einheitsparteien aus Konservativen, Sozialisten, Grünen und Liberalen haben die COVID-19-Impfungen jahrelang als angeblichen ‚Game Changer‘ und ‚Lebensretter‘ dargestellt. Unterstützt wurde diese Darstellung von großen Teilen der Mainstreammedien. Der offizielle COVID-19-Evaluierungsbericht des Landes Niederösterreich zeigt jedoch ein völlig anderes Bild“, so Hauser.

„In der wissenschaftlichen Literatur finden sich sowohl Studien, die positive Effekte der COVID-19-Impfungen behaupten, als auch Arbeiten, die erhebliche negative Auswirkungen dokumentieren. Da Einzelstudien oft widersprüchliche Ergebnisse liefern, sind populationsbasierte Analysen besonders aussagekräftig. Genau diese offiziellen Daten aus Österreich zeigen aus meiner Sicht das Ausmaß des Scheiterns der COVID-19-Impfstrategie“, betonte Hauser.

Unter Verweis auf den offiziellen COVID-19-Evaluierungsbericht des Landes Niederösterreich erklärte Hauser: „Dem Bericht zufolge fanden zwischen dem 11. März 2020 und dem 29. Juni 2023 insgesamt 94,2 Prozent aller Corona-Infektionen in jener Phase statt, in der bereits 76,1 Prozent der Bevölkerung geimpft waren. Auch 74,1 Prozent aller COVID-19-Todesfälle in Österreich entfielen auf die Impfära. Diese Zahlen bestätigen aus meiner Sicht frühere Veröffentlichungen, wonach die Impfungen weder Ansteckungen noch die Weitergabe des Virus zuverlässig verhindern konnten.“

Besonders brisant sei laut Hauser, dass die Europäische Union bis heute an ihrer bisherigen Darstellung festhalte: „Die EU-Kommission war federführend bei der Beschaffung der COVID-19-Impfstoffe. Deshalb braucht es endlich eine ehrliche und transparente Aufarbeitung auf europäischer Ebene.“

Hauser kündigte daher eine parlamentarische Anfrage an die EU-Kommission an: „Ich will wissen, warum die EU-Kommission und die EU-Behörden weiterhin Informationen verbreiten, die als unvollständig oder irreführend bewertet werden, und warum mögliche Fehlentwicklungen der COVID-19-Impfstrategie bis heute nicht offen benannt werden.“

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