Harmonie prägt Familien in Österreich, zwei Drittel der jungen Erwachsenen wollen Kinder
Harmonie prägt Familien in Österreich, zwei Drittel der jungen Erwachsenen wollen Kinder
* ELTERN-KIND-BEZIEHUNGEN IN ÖSTERREICH SEHR HARMONISCH
* UNORDNUNG UND SMARTPHONE SORGEN AM HÄUFIGSTEN FÜR KONFLIKTE INNERHALB DER FAMILIE
* 65 PROZENT DER 21- BIS 30-JÄHRIGEN WÜNSCHEN SICH EIGENE KINDER
Zum Internationalen Kindertag am 1. Juni präsentiert die Generali Versicherung neue Ergebnisse ihrer Familienstudie 2026. Daraus geht hervor: Nähe entsteht in Familien vor allem im alltäglichen Miteinander. Geplante gemeinsame Zeit kommt dennoch oft zu kurz. Trotz häufiger Konflikte bleibt das Verhältnis zwischen Eltern und Kindern überwiegend harmonisch.
WIE VERBRINGEN FAMILIEN GEMEINSAM ZEIT?
Gemeinsame Zeit entsteht vor allem im Alltag und ist selten bewusst geplant. Besonders häufig kommen Familien beim Essen und Kochen zusammen – 34 Prozent essen täglich gemeinsam, weitere 32 Prozent mehrmals pro Woche. Gute Gespräche finden zwar regelmäßig statt (20 Prozent täglich, 45 Prozent mehrmals pro Woche), sind aber kaum fix eingeplant. Deutlich seltener gelingt bewusst gestaltete Zeit ohne Ablenkung: Nur 17 Prozent der Befragten verbringen täglich Quality Time ohne Handy, während dies bei rund einem Viertel nur selten oder kaum vorkommt. Noch weniger verbreitet ist gemeinsame Freizeitgestaltung wie Spielen, Ausflüge unternehmen oder Fernsehen (12 Prozent täglich). Insgesamt zeigen die Ergebnisse: Nähe entsteht vor allem nebenbei, während gezielte gemeinsame Zeit im Alltag oft zu kurz kommt. Dennoch bewerten 80 Prozent der Eltern die Beziehung zu ihren Kindern als ausgezeichnet oder sehr gut.
WELCHE KONFLIKTE BESTIMMEN DEN ALLTAG?
Streit entsteht vor allem in folgenden Situationen: Für knapp die Hälfte zählt Unordnung bzw. Zimmerchaos zum häufigsten Konfliktpunkt, gefolgt von Smartphone- und Internetnutzung (28 Prozent). Auch Kaufwünsche, schulische Anforderungen und Regeln im Zusammenleben führen oft zu Diskussionen. Diese Ansicht teilen auch Jugendliche: Bei den 16- bis 20-Jährigen gelten Aufräumen und digitale Medien ebenfalls als häufigste Auslöser von Konflikten.
WIE STEHT ES UM DEN WUNSCH NACH EIGENEN KINDERN?
59 Prozent der 16- bis 40-Jährigen wünschen sich eigene Kinder, in der Altersgruppe der 21- bis 30-Jährigen liegt dieser Anteil mit 65 Prozent besonders hoch. Ein möglicher Grund: 78 Prozent sind überzeugt, dass Kinder das Leben bereichern und erst vollständig machen. Gleichzeitig nehmen 64 Prozent Österreich als kinderfreundliche Gesellschaft wahr – ein Hinweis auf die hohe Wertschätzung von Kindern, auch wenn der Familienalltag zunehmend komplexer wird.
Die Generali setzt 2026 einen Schwerpunkt auf das Thema Familie und versteht die Studie als Beitrag zur öffentlichen Diskussion über die Bedeutung verlässlicher Beziehungen und stabiler Rahmenbedingungen für Kinder. Grundlage ist eine österreichweit repräsentative Befragung des Marktforschungsinstituts wissma unter 1.041 Personen im Alter von 16 bis 70 Jahren. Mehr Informationen zur Generali Familienstudie finden Sie hier.
DIE GENERALI VERSICHERUNG AG
Generali Österreich
Angelika Knap
Pressesprecherin
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