FPÖ – Nepp: Sieben Firmenpleiten täglich – Wien braucht endlich einen wirtschaftspolitischen Kurswechsel

FPÖ – Nepp: Sieben Firmenpleiten täglich – Wien braucht endlich einen wirtschaftspolitischen Kurswechsel

Wiener Wirtschaftsmotor ist eine rote Mär

Die aktuellen Wirtschaftsdaten können nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Wiener Wirtschaftsstandort weiterhin massiv unter Druck steht. FPÖ-Wien-Obmann Stadtrat Dominik Nepp warnt davor, die jüngsten Zahlen schönzureden: „Während Bürgermeister Ludwig versucht, einzelne positive Kennzahlen als Erfolg zu verkaufen, zeigt die Realität ein völlig anderes Bild. Der Wiener Wirtschaftsmotor stottert gewaltig. Vor allem Klein- und Mittelbetriebe leiden unter einer Politik der permanenten Gebühren- und Kostensteigerungen.“

Besonders alarmierend sind die Insolvenzzahlen. Im ersten Quartal 2026 waren österreichweit 1.687 Unternehmen von einer Insolvenz betroffen, davon allein 638 in Wien. Damit entfiel mehr als jede dritte Firmenpleite in Österreich auf die Bundeshauptstadt. „Sieben Firmenpleiten pro Tag in Wien sind kein Erfolgsmodell, sondern ein Alarmsignal. Immer mehr Unternehmer kämpfen ums Überleben, während die rot-pinke Stadtregierung ihnen mit immer neuen Belastungen das Wirtschaften erschwert.“

Dass Wien wirtschaftlich überhaupt noch vergleichsweise gut dasteht, ist vor allem auf die anhaltend starke Tourismusbranche zurückzuführen. „Die Hotellerie und der Tourismus helfen derzeit dabei, den Schein zu wahren. Dass weiterhin viele Gäste nach Wien kommen, ist aber sicher kein Verdienst von Bürgermeister Ludwig, sondern das Ergebnis der internationalen Attraktivität unserer Stadt und des Einsatzes tausender Unternehmer und Beschäftigter.“

Anstatt Betriebe ständig mit höheren Gebühren, Abgaben und bürokratischen Hürden zu belasten, braucht Wien endlich einen wirtschaftspolitischen Kurswechsel. „Wir müssen den Wirtschaftsstandort Wien wieder attraktiv machen, Genehmigungsverfahren beschleunigen, Gebühren senken und die Leistungsträger entlasten. Nur so können Arbeitsplätze gesichert, Investitionen angezogen und weitere Insolvenzen verhindert werden“, fordert Nepp.

Klub der Wiener Freiheitlichen
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