FIFA-Weltmeisterschaft 2026: Interministerielle Task-Force startet offiziellen Betrieb
FIFA-Weltmeisterschaft 2026: Interministerielle Task-Force startet offiziellen Betrieb
Engste Abstimmung zwischen BMI, BMEIA, ÖFB, ORF, SMA und Medienvertretern
Im Hinblick auf die bevorstehende FIFA-Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika nimmt die interministerielle Task-Force im Bundesministerium für Inneres (BMI) am heutigen Tag offiziell ihren operativen Betrieb auf. Nach intensiven Wochen der logistischen und strukturellen Vorbereitung sind nun alle technischen, personellen und kommunikativen Schnittstellen zwischen den Bundesministerien, dem Österreichischen Fußball-Bund (ÖFB) sowie Medienvertretern des ORF und der Sportjournalistenvereinigung Sports Media Austria (SMA) finalisiert. Das gemeinsame Netzwerk gewährleistet einen direkten Informationsfluss zwischen Österreich und den Austragungsorten auf dem nordamerikanischen Kontinent, um die Sicherheit der österreichischen Fans, der österreichischen Delegation sowie der Journalistinnen und Journalisten vor Ort zu gewährleisten.
ÖSTERREICHISCHE POLIZEIBEDIENSTETE VOR ORT IN DEN USA
Ein zentraler Baustein der operativen Struktur ist das Lagezentrum des BMI in Wien, um in enger Abstimmung mit dem International Police Cooperation Center (IPCC) in Virginia (USA) eingehende Informationen strukturiert zu bewerten und entsprechend weiterzuleiten. Das Innenministerium entsendet vier erfahrene Polizeibedienstete in die USA: Zwei Beamte – von der Bundespolizeidirektion und dem Bundeskriminalamt – wirken im dortigen Lagezentrum an der laufenden Aktualisierung der sicherheitsrelevanten Lagebilder, der Informationsgewinnung sowie den Sicherheitsbriefings mit. Zwei weitere Polizisten reisen als Verbindungsbeamte mit der Nationalmannschaft, um als Schnittstelle zwischen dem ÖFB, den lokalen Behörden und den österreichischen Vertretungen vor Ort zu agieren.
Innenminister Gerhard Karner unterstreicht die Bedeutung dieser behördenübergreifenden Zusammenarbeit: „Die Sicherheit der Österreicherinnen und Österreicher im Ausland hat für das Innenministerium oberste Priorität. Bei einem Großereignis dieser Dimension brauchen wir ein perfekt eingespieltes Räderwerk aus Sicherheitsbehörden, sportlichen Organisationen und Medienpartnern. Mit dieser Task-Force haben wir eine Struktur geschaffen, die im Ernstfall rasche und zielgerichtete Unterstützung koordinieren kann. Ich appelliere gleichzeitig an die Eigenverantwortung aller Mitreisenden, insbesondere die proaktive Reiseregistrierung des Außenministeriums zu nutzen. Der beste Schutz beginnt stets mit einer sorgfältigen persönlichen Vorbereitung.“
Der Leiter der Task-Force und Gruppenleiter im Innenministerium, Günther Marek, ergänzt: „Die strategische Einbindung aller relevanten Akteure – vom Innen- und Außenministerium über den ÖFB bis hin zum ORF und den Medienhäusern – ist das Fundament unseres Sicherheitskonzepts. Bei einem Großereignis dieser Dimension geht es darum, Informationsströme zentral zu bündeln und eine ressortübergreifende Lagebeurteilung in Echtzeit zu gewährleisten. Unser Ziel als Task-Force ist es vor allem, konkreten Schutz zu bieten. Das gelingt jedoch nur im Zusammenspiel mit den Reisenden. Zwei Dinge sind dafür auf persönlicher Ebene unverzichtbar: Erstens die proaktive Auslandsregistrierung beim BMEIA. Zweitens das Bewusstsein, dass die österreichische
Bundesministerium für Inneres
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