25 Mio. Euro Projekt: Energie Steiermark produziert ab 2027 grünen Wasserstoff für Wolfram AG
25 Mio. Euro Projekt: Energie Steiermark produziert ab 2027 grünen Wasserstoff für Wolfram AG
Größte Anlage der Steiermark/Kooperation mit WOLFRAM AG/BM Hattmannsdorfer zu Vertragsunterzeichnung in Graz
NEUARTIGE ELEKTROLYSE-ANLAGE IN BERGLA LIEFERT JÄHRLICH BIS ZU 750 TONNEN UND GEHT AB HERBST 2026 IN BAU. WIRTSCHAFTSMINISTERIUM FÖRDERT GROSSPROJEKT MIT 28,5 MILLIONEN EURO.
Die Entscheidung ist gefallen: Die größte industrielle Erzeugungsanlage für Grünen Wasserstoff der Steiermark wird ab Herbst von der Energie Steiermark im weststeirischen Bergla gebaut und bis 2027 fertiggestellt. Das 25 Millionen-Euro Projekt ist Ergebnis einer strategischen Partnerschaft zwischen dem Landesenergieunternehmen und der Wolfram Bergbau und Hütten AG, einem weltweit führenden Anbieter hochwertiger Wolframpulver und Teil der Sandvik-Gruppe.
Bei diesem grünen Wasserstoff-Hub wird Wolfram als erster Pilotkunde fungieren, eine Erweiterung der Anlage ist angedacht.
Die Elektrolyse-Anlage hat eine Leistung von 5 Megawatt (MW) und wird jährlich bis zu 750 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren. Das sorgt für eine CO2-Einsparung von bis zu 8.500 Tonnen jährlich. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus in den kommenden 10 Jahren mit bis zu 28,5 Millionen Euro gefördert.
Für Wolfram ist die langfristige Versorgung mit grünem Wasserstoff ein entscheidender Hebel zur Reduktion von Emissionen in den Kernprozessen der Produktion und stellt einen zentralen Schritt auf dem Weg zu Netto-Null-Emissionen bis 2050 dar.
Der für die Produktion erforderliche Grün-Strom kommt zum größten Teil aus den neu errichteten Windparks der Energie Steiermark im Bezirk Deutschlandsberg.
Eine rund ein Kilometer lange Leitung wird den Wasserstoff-Produktionsstandort in Bergla direkt mit dem Industriegebiet rund um St. Martin verbinden. Eine spätere Einbindung der Anlage in die Pipelines der europäischen Wasserstoff-Netze ist eingeplant.
_„_Mit der Förderung des H2 Hub Bergla setzen wir ein klares industrie- und klimapolitisches Signal: Österreich soll ein führender Standort für die Produktion und Anwendung von grünem Wasserstoff werden. Wer heute in diese Schlüsseltechnologie investiert, sichert morgen Arbeitsplätze, Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit. Der H2 Hub Bergla ist ein Paradebeispiel dafür, wie staatliche Impulse und unternehmerischer Pioniergeist erfolgreich zusammenwirken“, SO ENERGIEMINISTER WOLFGANG HATTMANNSDORFER.
„Der H2 Hub Bergla zeigt, wie Technologieoffenheit in der Praxis funktionieren kann. Dieses Projekt beweist, dass Klimaschutz und wirtschaftliche Vernunft kein Widerspruch sein müssen. Grüner Wasserstoff eröffnet unserer Industrie neue Chancen, stärkt die regionale Wertschöpfung und sichert Arbeitsplätze am Wirtschaftsstandort Steiermark. Mit solchen Investitionen verbinden wir Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit. Genau diesen Weg müssen wir gehen, wenn wir unseren Industriestandort stärken und hochwertige Arbeitsplätze langfristig absichern wollen“, so LANDESHAUPTMANN-STV. MANUELA KHOM.
„Mit der Pilotanlage in Gabersdorf sowie der Gründung einer eigenen Wasserstoff-Gesellschaft im vergangenen Jahr hat die Energie Steiermark erste wichtige Schritte für die Auseinandersetzung mit dem Thema gesetzt“, betonen DIE VORSTÄNDE DER ENERGIE STEIERMARK MARTIN GRAF UND WERNER RESSI, „mit dem H2-Hub setzen wir nun ein konkretes Kooperations-Projekt mit einem wichtigen Industrieunternehmen um und wollen die Erfahrungen als Basis für weitere Partnerschaften in Sachen Wasserstoff nützen“.
DAVID GOULBOURNE (VORSTANDSVORSITZENDER WOLFRAM BERGBAU UND HÜTTEN AG) UND VORSTAND ANDREAS RAFFELSBERGER betonen die Bedeutung des Projektes für die Standort-Attraktivität in der Steiermark: „Die Sicherstellung von grünem Wasserstoff für unser Werk in St. Martin ist ein Meilenstein für WOLFRAM. Diese Partnerschaft unterstützt unsere Netto-Null-Ambition, stärkt unsere langfristige Versorgungssicherheit und verankert nachhaltige Produktion direkt in unseren Kernprozessen. “
Mag. (FH) Urs Harnik-Lauris
Leiter Konzern-Kommunikation
Head of Corporate Communications
Energie Steiermark AG
Leonhardgürtel 10, A-8010 Graz
Tel.: +43-316-9000-5926
Mobil: +43-664-1801780
Mail: urs.harnik-lauris@e-steiermark.com
Homepage: www.e-steiermark.com
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender