Vorsorge mit Kunst: Wie Museen kognitive Gesundheit fördern

Vorsorge mit Kunst: Wie Museen kognitive Gesundheit fördern

Zum Abschluss des Projekts „Gesundes Museum“ laden die Universität für Weiterbildung Krems und das Kunsthistorische Museum am 30. Juni 2026 zur Pressekonferenz ins KHM

GEISTIGE STIMULATION UND SOZIALE TEILHABE KÖNNEN DAS GEHIRN SCHÜTZEN: BIS ZU 45 PROZENT ALLER DEMENZERKRANKUNGEN LIESSEN SICH DADURCH KÜNFTIG VERMEIDEN. DIE WHO FORDERT DAHER BREIT ANGELEGTE PROGRAMME FÜR ÄLTERE MENSCHEN. DOCH WIE LASSEN SICH SOLCHE ANGEBOTE GESTALTEN? DAS PROJEKT „GESUNDES MUSEUM“ HAT DIESEN ANSATZ ERPROBT UND LIEFERT NUN ERSTE WISSENSCHAFTLICHE HINWEISE, WIE SICH MUSEEN AUCH ZU GESUNDHEITSEINRICHTUNGEN ENTWICKELN LASSEN.

Zum Projektabschluss laden die Universität für Weiterbildung Krems und das Kunsthistorische Museum Medienvertreter_innen und Interessierte zur Pressekonferenz ins KHM. Die Projektverantwortlichen berichten, was das Museum zum Gesundheitsort macht: nicht das „Durchschleusen“ großer Gruppen, sondern individualisierte Begleitung. Kunst- und Kulturvermittler_innen arbeiten etwa nach dem Prinzip des „slow viewing“, gehen auf die Teilnehmer_innen ein und beziehen bewusst alle Sinne ein.

Erste Befunde zeigen eine Tendenz zu wachsendem Wohlbefinden der Teilnehmer_innen über die einzelnen Kurseinheiten hinweg. Als Pilotprojekt legt „Gesundes Museum“ auch die Grundlage für nächste Schritte: weitere Forschung, eine breitere Ausrollung des Ansatzes und die Erstellung eines Leitfadens, um die Demenzprävention mit Museen in Österreich voranzubringen.

ZUM PROJEKT

Das im Dezember 2023 gestartete und vom Fonds Gesundes Österreich sowie der Wiener Gesundheitsförderung finanzierte Projekt richtete sich gezielt an Menschen ab 60 Jahren. In Kooperation mit dem Kunsthistorischen Museum, dem Wien Museum, der Albertina, dem Technischen Museum Wien und den Wiener Bezirksmuseen wurden Vermittlungsprogramme erprobt, die kognitive Stimulation und soziale Begegnung verbinden. 68 Personen nahmen in sieben Kursdurchläufen teil, die Wiener Bezirksmuseen beteiligten sich in Fokusgruppen.

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VERANSTALTUNGSDETAILS DER PRESSEKONFERENZ

DATUM: Dienstag, 30. Juni 2026, 11:00–13:00 Uhr

ORT: Kunsthistorisches Museum, Bassano Saal, Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien

MODERATION: Doris Nentwich

PROGRAMM

11:00 Uhr – Empfang

11:15 Uhr – Begrüßung und Einführung durch Moderatorin Doris Nentwich

11:20 Uhr – Vorstellung des Projekts (Univ.-Prof.in Dr.in Stefanie Auer)

11:30 Uhr – Methoden der Kunstvermittlung zur Demenzprävention (Univ.-Prof.in Dr.in Anja Grebe)

11:40 Uhr – Ergebnisse des Projekts

11:50 Uhr – „Gesundes Museum“ als Anreiz für Museen (Julia Häußler, BA)

12:00 Uhr – Fragerunde mit den Referentinnen

12:15 Uhr – Offene Fragen aus dem Publikum, Panel mit dem Projektteam und Kursteilnehmer_innen

13:00 Uhr – Ende der Veranstaltung

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AKKREDITIERUNG

Um Anmeldung bis 26. Juni 2026 wird gebeten bei Ann-Christin Renn unter ann-christin.renn@donau-uni.ac.at oder +43 2732 893-2646.

Ein Press-Kit steht Medienvertreter_innen am Veranstaltungstag zur Verfügung. Für O-Töne und Interviewtermine mit den Projektverantwortlichen vermitteln wir gerne im Vorfeld oder vor Ort.

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WEITERE INFORMATIONEN: www.donau-uni.ac.at/gesundesmuseum

Universität für Weiterbildung Krems
(Sekretariat – Department für Demenzforschung und Pflegewissenschaft)
Dkffr. Ann-Christin Renn
Telefon: +43 2732 893-2646
E-Mail: ann-christin.renn@donau-uni.ac.at

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