VPNÖ und NÖAAB: „Die Anliegen der Polizistinnen und Polizisten müssen ernstgenommen werden“
VPNÖ und NÖAAB: „Die Anliegen der Polizistinnen und Polizisten müssen ernstgenommen werden“
Halbwahrheiten und Verunsicherung bringen niemanden weiter
„Unsere Polizistinnen und Polizisten sorgen mit ihrem unverzichtbaren Einsatz Tag für Tag für Sicherheit und Ordnung im ganzen Land. Dafür gebührt ihnen ein großer Dank! Vor allem aber verdienen sie es, mit ihren Anliegen gehört zu werden“, stellt VPNÖ-Landesgeschäftsführer LAbg. Matthias Zauner eingangs klar.
Aktuell findet eine verstärkt medial geführte Debatte über die geplante Reform des Dienstzeitmodells bei der Polizei statt. Rückmeldungen aus dem Polizeidienst zeigen, dass diese zu erheblichen Unsicherheiten unter Exekutivbeamten führt. In den vergangenen Wochen hat es dazu verstärkte Gespräche zwischen der Gewerkschaft KdEÖ und Innenminister Karner gegeben, in denen wichtige Fortschritte erzielt wurden und zentrale Anliegen der Personalvertretung berücksichtigt wurden.
„Veränderungen lösen naturgemäß Diskussionen und unterschiedliche Sichtweisen aus. Umso wichtiger ist es, dass man miteinander spricht und gemeinsam nach Lösungen sucht. Die jüngsten Gespräche haben gezeigt, dass nur eine sachliche und konstruktive Auseinandersetzung konkrete Verbesserungen für die Polizistinnen und Polizisten bringen kann“, erklärt Christiane Teschl-Hofmeister, Landesobfrau des Niederösterreichischen Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes (NÖAAB), und weiter: „Ich warne davor, noch vor Beginn des geplanten Probebetriebs Verunsicherung zu erzeugen oder Halbwahrheiten zu verbreiten. Es braucht Sachlichkeit und den gemeinsamen Dialog statt politischer Zuspitzung.“
„Wir setzen uns als Volkspartei Niederösterreich selbstverständlich für unsere Polizistinnen und Polizisten ein. Ihre Bedenken müssen ernstgenommen werden. Genauso wichtig ist es auch, in dieser Debatte die notwendige Sachlichkeit an den Tag zu legen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Denn bewusst geschürte Verunsicherung und unehrliche Halbwahrheiten helfen niemanden“, betont Zauner.
VPNÖ-Sicherheitssprecher LAbg. Christoph Kainz unterstreicht: „Die Polizistinnen und Polizisten dürfen nicht die Leidtragenden der Reform sein und müssen auch weiterhin fair für ihre Leistungen entlohnt werden. Durch das neue Modell darf es auch zu keiner beeinträchtigten Sicherheitslage für unsere Landsleute kommen. Daher bringen wir gemeinsam mit der FPÖ am Donnerstag im Landtag einen entsprechenden Antrag ein und unterstützen damit alle betroffenen Bediensteten.“
Durch den geplanten Probebetrieb in ausgewählten Bezirken wird das neue Modell unter realen Bedingungen getestet. Die gesammelten Erfahrungen gilt es dann einfließen zu lassen – damit dort, wo es notwendig ist, Nachbesserungen getroffen werden. „Eines ist ganz klar: Vorab gefällte Urteile bringen die Bediensteten nicht weiter, sondern erschweren vielmehr den Dialog und die konstruktive Lösungsfindung“, so Zauner, Teschl-Hofmeister und Kainz abschließend.
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