Film/Fernseh-Abkommen: ORF unterstützt sieben Kinofilmprojekte mit rund 2,7 Millionen Euro

Film/Fernseh-Abkommen: ORF unterstützt sieben Kinofilmprojekte mit rund 2,7 Millionen Euro

Und: ORF-kofinanziertes Drama „Ingeborg Bachmann – Reise in die Wüste“ am 28. Juni als ORF-2-Premiere

Nach internationalen Erfolgen bei den diesjährigen Filmfestspielen in Berlin und Cannes folgte nun auch ein nationaler Preisregen für mehrere, vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierte Kinoproduktionen. Beim kürzlich vergebenen Österreichischen Filmpreis gingen die Auszeichnungen in 17 von insgesamt 18 Kategorien an sechs mit ORF-Beteiligung entstandene Spiel- und Dokumentarfilme. Im ORF-TV werden die ORF-kofinanzierten Produktionen regelmäßig einem breiten Publikum zugänglich gemacht, wie etwa demnächst das Drama „Ingeborg Bachmann – Reise in die Wüste“ (28. Juni, 23.05 Uhr, ORF 2; auch auf ORF ON) mit Vicky Krieps in der Rolle der titelgebenden Schriftstellerin, deren 100. Geburtstag dieser Tage begangen wird. Nun wurden in der 203. Sitzung der Gemeinsamen Kommission von ORF und Österreichischem Filminstitut, die am 25. Juni 2026 stattfand, neue Projekte auf den Weg zu künftigen Erfolgen geschickt. Aus zahlreichen Einreichungen wurden fünf Spielfilm- und zwei Dokumentarfilmprojekte ausgewählt, denen der ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens maßgebliche Finanzierungsbeiträge in der Gesamthöhe von rund 2,7 Millionen Euro zugesagt hat.

Bei dieser Einreichungsrunde konnte sich vor allem weibliches Filmschaffen durchsetzen. Gleich zwei Filmemacherinnen widmen sich Romanverfilmungen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Pia Hierzegger nimmt in „Nicht wie ihr“ nach dem Roman von Tonio Schachinger einen Fußballstar ins Visier und unter der Regie von Catalina Molina manifestiert sich nach dem Suizid einer Mutter „Die Wut, die bleibt“ nach dem Roman von Mareike Fallwickl. Anja Salomonowitz lässt in „Bis einer weint“ das Kind einer Nachrichtensprecherin verschwinden, die sich während der Suche nach ihm in eine märchenhafte Welt flüchtet. In „Sag mir wie“ lassen Birgit Bergmann und Oliver Werani eine Rollstuhlfahrerin und einen Ex-Häftling aufeinandertreffen. Markus Schleinzer wagt mit „Klaus“ ein Coming-of-Age-Musical rund um die ikonische queere Künstlerfigur Klaus Nomi. In ihrem Dokumentarfilm „Forbidden Fruits“ wird Filmemacherin Bianca Gleissinger von Weight-Watchers-Gründerin Jean Nidetch heimgesucht und in „Außerhalb des Quadrats“ stellt Pavel Cuzuioc die Frage nach Normalität, indem er einen außergewöhnlichen Psychiater porträtiert.

Die vom ORF kofinanzierten Projekte der 203. Sitzung der Gemeinsamen Kommission von ORF und Österreichischem Filminstitut im Detail:

„Bis einer weint“

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender