Volkspartei: „Transparenz bei Lebensmitteln erhöhen – Herkunftskennzeichnung stärken“

Volkspartei: „Transparenz bei Lebensmitteln erhöhen – Herkunftskennzeichnung stärken“

„Die Volkspartei setzt den nächsten Schritt zu mehr Transparenz bei Lebensmitteln. Denn für uns steht fest: Die österreichische Land- und Lebensmittelwirtschaft mit ihrer flächendeckenden Struktur ist das Rückgrat unserer Versorgungssicherheit und ein Garant für Qualität, Tierwohl und Nachhaltigkeit. Daher braucht sie faire Marktbedingungen, die ihre hohen Standards auch wirtschaftlich honorieren. Gleichzeitig wollen immer mehr Konsumentinnen und Konsumenten wissen, woher ihre Lebensmittel stammen. Das ist ein Ausdruck von Transparenz, Selbstbestimmung und Vertrauen in die Lebensmittelversorgung. Transparente Herkunftskennzeichnungen schaffen Orientierung, fördern bewusste Kaufentscheidungen und stärken regionale Produkte. Eine funktionierende heimische Lebensmittelproduktion ist insbesondere in geopolitisch unsicheren Zeiten von großer Bedeutung. Eine starke, regional verankerte Landwirtschaft erhöht die Resilienz unseres Landes und reduziert Abhängigkeiten von internationalen Lieferketten“, stellt der Generalsekretär der Volkspartei, Nico Marchetti, klar.

„Unsere Wirtinnen und Wirte leben Regionalität jeden Tag. Sie kaufen heimische Produkte ein, bereiten sie mit großer Leidenschaft zu und schaffen damit Wertschöpfung in den Regionen. Genau deshalb wollen wir gemeinsam mit den betroffenen Branchen – insbesondere Gastronomie, Landwirtschaft, Verarbeitern, Lebensmittelhandel, Gemeinschaftsverpflegung und Gastro-Großhandel – im Rahmen von freiwilligen Initiativen wie zum Beispiel ‚Gut zu wissen’ die Gastronomie unterstützen, die Herkunft ihrer Produkte einfach, praxisnah und unbürokratisch sichtbar zu machen und ein möglichst einfaches und niederschwelliges System für die Herkunftskennzeichnung in der Gastronomie zur Praxisreife zu bringen. Denn nachhaltige Lösungen entstehen dort, wo sie aus Überzeugungen gelebt werden“, fügt Wirtschaftsbund-Generalsekretärin Tanja Graf hinzu.

„Unter Einbindung aller relevanten Interessenvertretungen entlang der Wertschöpfungskette, soll ein System entstehen, das Akzeptanz findet und tatsächlich in der Breite wirkt. Entstehen soll auf Basis dieser Ergebnisse eine flächendeckende und einheitliche Herkunftskennzeichnung in der Gastronomie für Fleisch, Milch und Eier nach dem Modell ‚AT-EU-Non-EU‘ in einem Stufenplan in einem umfassenden und tragfähigen Rahmen“, sagt Bauernbund-Präsident, Georg Strasser.

Die Volkspartei
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