Pensionsversicherung legt Rechnungsabschluss 2025 vor
Pensionsversicherung legt Rechnungsabschluss 2025 vor
Durchschnittspensionen der Frauen weiter gestiegen, Verringerung des Gender-Pension-Gap, leichter Anstieg bei den Pensions-Neuzugängen und neuer Höchststand bei Pflichtversicherten
In der heutigen Hauptversammlung hat die Pensionsversicherung (PV) den Rechnungsabschluss für das Jahr 2025 vorgelegt. Demnach hat sich die Zahl der Pflichtversicherten weiterhin positiv entwickelt und stieg im Jahresdurchschnitt von 3.680.410 auf 3.691.683 Personen. Damit einhergehend erhöhten sich die „Beiträge für Erwerbstätige“ im Geschäftsjahr 2025 von 38,7 Mrd. Euro auf 40,7 Mrd. Euro (+5,0 %).
Einen leichten Anstieg gab es bei den Pensions-Neuzugängen von 108.760 (2024) auf 109.276. Dabei lag das durchschnittliche Pensionsantrittsalter der Frauen bei allen Eigenpensionen (Alterspensionen inkl. BU/IV-Pensionen) bei 60,7 Jahren (2024: 60,2 Jahre), Männer gingen mit 62,4 Jahren (2024: 62,3 Jahre) in Pension. Hinsichtlich der Alterspensionen (alle Alterspensionen) betrug das durchschnittliche Pensionsantrittsalter der Frauen 61,6 Jahre, jenes der Männer lag bei 63,4 Jahren.
DURCHSCHNITTSPENSION DER FRAUEN GESTIEGEN
Die Durchschnittspension der Frauen (innerstaatliche Neuzugänge, alle Alterspensionen) lag 2025 bei 1.948,50 Euro und ist somit erneut gestiegen. Bei den Männern lag die Durchschnittspension bei 2.880,70 Euro. Dahingehend hat sich der Gender-Pension-Gap (Berechnung Neuzugang innerstaatlich, alle Alterspensionen) im Jahr 2025 erneut verringert von 33,9 (2024) auf 32,4 Prozent.
GESAMTES GEBARUNGSVOLUMEN
Das gesamte Gebarungsvolumen nach dem Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz (ASVG), dem Nachtschwerarbeitsgesetz (NSchG) und dem Bundespflegegeldgesetz (BPGG) beträgt 59,8 Mrd. Euro. Die betragsmäßig größte Position ist der Pensionsaufwand mit 50,5 Mrd. Euro. Das ist gegenüber 2024 (47,3 Mrd. Euro) eine Veränderung von rund +6,8 Prozent. Die Summe der Beitragseinnahmen für Versicherte belief sich auf 45,3 Mrd. Euro. Die Ausfallhaftung des Bundes – jener Betrag, um den die Aufwendungen die Erträge übersteigen – machte 10,4 Mrd. Euro aus (+17,5 %).
HEILVERFAHREN UND REHABILITATION
Im Berichtsjahr wurden inklusive Hilfsmittel im Bereich Gesundheitsvorsorge und Rehabilitation 658.435 medizinische, 3.379 berufliche und 508 soziale Maßnahmen bewilligt. Der Aufwand dafür machte 1,5 Mrd. Euro aus. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Plus von 4,8 Prozent.
Ziel aller Aktivitäten ist, den Patient*innen eine bestmögliche Betreuung zu bieten und damit die Lebensqualität und Erwerbsfähigkeit vieler Menschen wiederherzustellen sowie eine Pflegebedürftigkeit hintan zu halten. Daher arbeitet die Pensionsversicherung laufend an der Weiterentwicklung und Verbesserung der Leistungen für die Versicherten. Dazu zählen beispielsweise die Umsetzung der medizinischen Leistungsprofile (MLP), das Heilverfahren PV RehaJET®, der Ausbau unter anderem der psychokardiologischen Rehabilitation sowie die Einführung einer teilstationären Rehabilitation.
VERWALTUNGSAUFWAND
2025 betrug der Verwaltungsaufwand 0,7 Prozent der Gesamtaufwendung und konnte somit gegenüber 2024 erneut gesenkt werden.
Pensionsversicherung
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