Hörl: Trockener Winter zeigt – sichere Energieversorgung ist Schlüssel für starken Tourismusstandort Österreich
Hörl: Trockener Winter zeigt – sichere Energieversorgung ist Schlüssel für starken Tourismusstandort Österreich
Tiroler ÖVP-Abgeordneter: EABG ermöglicht rasche Umsetzung dringend benötigter Infrastrukturprojekte
„Der vergangene Winter hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig eine sichere und leistungsfähige Energieversorgung für Österreich ist – besonders für den Tourismus“, betont Franz Hörl, Nationalratsabgeordneter der Volkspartei. „Gerade bei wenig natürlichem Schneefall wird sichtbar, dass moderne Tourismusregionen auf stabile Netze und eine verlässliche Infrastruktur angewiesen sind. Moderne technische Beschneiung für die Absicherung der Wintersaison, Seilbahnen, Hotels und zahlreiche weitere touristische Angebote brauchen eine sichere Stromversorgung“, unterstreicht der Abgeordnete.
Franz Hörl betont die Bedeutung des Tourismus am Beispiel seiner Heimat Tirol. Trotz der Herausforderungen durch den trockenen Winter zeigte sich dort der Tourismus robust: Im Tourismusjahr 2024/25 (1. November 2024 bis 31. Oktober 2025) wurden 49,6 Millionen Nächtigungen verzeichnet (plus 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Die Gästeankünfte stiegen auf 12,8 Millionen (plus 3,1 Prozent), die durchschnittliche Aufenthaltsdauer blieb mit 3,9 Tagen stabil. Auch die Wintersaison 2025/26 verlief in Tirol positiv: Mit 26,9 Millionen Nächtigungen (plus 1,8 Prozent) und 6,3 Millionen Gästeankünften (plus 2,5 Prozent) konnte das Vorjahresniveau leicht übertroffen werden. „Der Tourismus ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor für Österreich. Er schafft Wertschöpfung, sichert Arbeitsplätze und stärkt regionale Betriebe. Besonders im Wintertourismus zeigt sich, wie wichtig funktionierende Rahmenbedingungen und eine leistungsfähige Infrastruktur sind.“
„Die Branche arbeitet mit moderner Technik, Effizienz und erneuerbaren Energien. Entscheidend ist, dass die notwendige Infrastruktur vorhanden ist“, so Hörl. „Seilbahnen, Beschneiungsanlagen und die gesamte touristische Infrastruktur sind auf stabile Stromnetze angewiesen. Deshalb braucht es neben leistungsfähigen Leitungen auch schnellere Genehmigungsverfahren und verlässliche Rahmenbedingungen. Ein zentrales Instrument dafür ist das Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz (EABG), das die rasche Umsetzung dringend benötigter Infrastrukturprojekte ermöglicht. Gleichzeitig setzt der Tourismus bereits wichtige Schritte in Richtung Nachhaltigkeit: In den vergangenen 15 Jahren stieg der Anteil erneuerbarer Energieträger in Beherbergung und Gastronomie österreichweit von 37 auf 66 Prozent.“
„Österreich braucht eine Infrastruktur, die den Anforderungen von morgen gewachsen ist. Das gilt für die Betriebe im Tal genauso wie für die Seilbahnen und Skigebiete in den Bergen“, so Hörl abschließend. (Schluss)
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