Der nächster große Schritt in Richtung einer europäischen Quantenkommunikationsinfrastruktur

Der nächster große Schritt in Richtung einer europäischen Quantenkommunikationsinfrastruktur

Deutsche Telekom und AIT gewinnen EU-Projekte PETRUS2 und HarmoniQCI

DEM AIT AUSTRIAN INSTITUTE OF TECHNOLOGY UND DER DEUTSCHEN TELEKOM WURDEN IM RAHMEN DES QUANTENTECHNOLOGIE-PROGRAMMS DER EUROPÄISCHEN KOMMISSION DIE ZWEI NEUEN COORDINATION AND SUPPORT ACTIONS (CSAS) PETRUS2 UND HARMONIQCI ZUGESPROCHEN. BEIDE PROJEKTE ERGÄNZEN EINANDER UND UNTERSTÜTZEN DIE WEITERENTWICKLUNG, STANDARDISIERUNG UND LANGFRISTIGE NACHHALTIGKEIT EUROPÄISCHER QUANTENKOMMUNIKATIONSINFRASTRUKTUREN.

PETRUS2 wird die strategische Weiterentwicklung paneuropäischer Quantenkommunikationsinfrastrukturen adressieren. Aufbauend auf den Ergebnissen von PETRUS wird PETRUS2 die Abstimmung zwischen nationalen und europäischen Aktivitäten weiter vertiefen, die Einbindung relevanter Stakeholder stärken und die Vorbereitung künftiger großskaliger Quantenkommunikations-Rollouts vorantreiben, etwa grenzüberschreitender Quantenkommunikationsnetze, die im Rahmen der Connecting Europe Facility (CEF) sowie von Ökosystemprojekten im Rahmen des Programms „Digital Europe“ (IRIS2) gefördert werden. Das Projekt wird von der Deutschen Telekom geleitet, in Zusammenarbeit mit THALES, AIT Austrian Institute of Technology, Airbus und SES.

Parallel dazu wird HarmoniQCI, koordiniert vom AIT, zentrale Herausforderungen in den Bereichen Standardisierung und Interoperabilität von Quantenkommunikationsinfrastrukturen in Europa adressieren. Das Projekt wird zu kohärenten technischen Ansätzen, gemeinsamen Rahmenwerken sowie zur Abstimmung mit europäischen policy- und normungsbezogenen Aktivitäten beitragen. Für Europa ist Standardisierung von entscheidender Bedeutung. Die Beiträge in HarmoniQCI haben das Ziel, eine solide industrielle Basis zu schaffen und vorhersehbare Arbeiten an Komponenten für zukünftige Quantennetzwerke sowie für zukünftige Zertifizierungsverfahren unmittelbar anzugehen.

KONTINUIERLICHE ZUSAMMENARBEIT ZUR WEITERENTWICKLUNG VON QUANTENKOMMUNIKATION UND QUANTENSICHERER CYBERSICHERHEIT FÜR EIN SOUVERÄNES EUROPA

Die Zusammenarbeit zwischen dem AIT und der Deutschen Telekom erstreckt sich bereits über mehrere von der Europäischen Kommission unterstützte Initiativen, darunter PETRUS und das Projekt NOSTRADAMUS. Während das AIT dabei seine tiefgehende wissenschaftliche und technologische Expertise in Quantenoptik und Quantenschlüsselverteilung (QKD) einbringt, steuert die Deutsche Telekom Erfahrung bei der Leitung von Großprojekten und dem Aufbau und Betrieb großer Netzwerke bei.

PETRUS2 und HarmoniQCI werden eng koordiniert zusammenarbeiten, um starke Synergien zwischen strategischer Planung, technischer Harmonisierung und der Zusammenarbeit mit Stakeholdern sicherzustellen. Gemeinsam werden die beiden CSAs einen umfassenden Unterstützungsrahmen für Europas Ambitionen im Bereich der Quantenkommunikation schaffen und damit zu sicheren, souveränen und skalierbaren Quanteninfrastrukturen beitragen.

„Mit PETRUS2 übernimmt die Deutsche Telekom eine zentrale Koordinierungsrolle. Wir wollen nationale und internationale Initiativen im Bereich Quantenkommunikation noch besser abstimmen, neue Technologien in praktische Netzlösungen überführen und den Weg für zukünftige große europäische EuroQCI-Implementierungen vorbereiten“, sagt Daniela Theisinger, Geschäftsführerin von Deutsche Telekom Global Business Belgium & France.

„Quantenkommunikation wird ein Grundpfeiler der sicheren digitalen Infrastruktur Europas werden. Mit HarmoniQCI trägt das AIT dazu bei, Technologien, Standards und zentrale Akteure europaweit zu vernetzen, um ein kohärentes, vertrauenswürdiges EuroQCI-Ökosystem aufzubauen“, so Andreas Kugi, Scientific Director, AIT Austrian Institute of Technology.

„Durch EU Projekte wie Petrus und HarmoniQCI und der beispielhaften Kooperation von AIT und Deutsche Telekom nimmt Europa eine international führende Rolle in der wichtigen Industrialisierung modernster Quantentechnologie ein“, ergänzt Helmut Leopold, Head of Center for Digital Safety & Security am AIT.

Das AIT und die Deutsche Telekom werden strukturierte Kooperationsmechanismen zwischen den beiden Projekten etablieren, darunter gemeinsame Workshops, abgestimmte Aktivitäten zur Einbindung von Stakeholdern sowie koordinierte Beiträge zu europäischen Roadmaps und politischen Diskussionen.

Weitere Informationen: https://www.telekom.com/en/media/media-information/archive/deutsche-telekom-leads-build-of-high-security-communications-network-for-the-eu-1026404

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