Koordinationsgremium: 14. Sitzung abgehalten

Koordinationsgremium: 14. Sitzung abgehalten

Aktuelle Entwicklungen in der Golfregion durch bisherige Vorbereitungen des Gremiums abgedeckt – Versorgungslage in Österreich weiterhin stabil und gesichert

Heute, am 14. Juli 2026 hat das Koordinationsgremium gemäß Bundes-Krisensicherheitsgesetz zum 14. Mal getagt. Das Gremium wurde durch die Bundesregierung einberufen, um ein gemeinsames, gesamtstaatliches Verständnis der Lage im Nahen/Mittleren Osten und deren Auswirkungen auf Österreich sicherzustellen.

Da in der bisherigen Arbeit des Koordinationsgremiums das Worst-Case-Szenario einer monatelangen Schließung der Straße von Hormoz in allen Analysen durchgehend mitbeurteilt wurde, ist das erneute Aufflammen gegenseitiger militärischer Schlagabtäusche zwischen den USA und dem Iran zwar eine durchaus unerfreuliche Entwicklung des Konflikts, aber keine, die Österreich unvorbereitet trifft.

Das Koordinationsgremium arbeitet weiterhin daran, die Lage in der Golfregion genau zu beobachten, um krisenhafte Auswirkungen auf Österreich frühzeitig zu erkennen und, falls notwendig, Maßnahmenoptionen für die Bundesregierung vorzubereiten. Auch der Ausschuss für wissenschaftliche Fragestellungen, der ebenfalls durch die Bundesregierung eingerichtet wurde, liefert nach wie vor eine konsolidierte Perspektive unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen. Das Hinzuziehen dieser wissenschaftlichen Komponente hat den Zweck, alle Entwicklungen und deren potenzielle Auswirkungen auf Österreich möglichst umfassend und gesamtstaatlich zu erfassen.

An den Sitzungen des Koordinationsgremiums nehmen hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aller Ministerien, des Städte- und Gemeindebunds sowie des Landeshauptleute-Vorsitzlands teil. Eine gesamtstaatliche Beurteilung der Lage ist somit weiterhin sichergestellt.

Auch die Energie-Versorgungslage in Österreich gestaltet sich trotz erneuter Kampfhandlungen stabil und gesichert. Die internationalen Rohöl- und Gaspreise haben zwar deutlich auf die militärischen Auseinandersetzungen reagiert, allerdings nicht im selben Ausmaß wie zu Beginn des Konflikts.

Bundeskanzleramt/Krisensicherheitsbüro
Lukas Bedits, MA
Telefon: +43 664 610 62 82
E-Mail: lukas.bedits@bka.gv.at
Website: https://www.bundeskanzleramt.gv.at

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