Ottenschläger: Behaltefrist für Wertpapiere wichtiger Impuls für private Vorsorge und Kapitalmarkt

Ottenschläger: Behaltefrist für Wertpapiere wichtiger Impuls für private Vorsorge und Kapitalmarkt

Investitionen in Kapitalmarkt und Vermögensaufbau für breite Mitte erleichtern – Langfristiges Sparen soll sich lohnen

„Eine Behaltefrist für Wertpapiere wäre ein wichtiger Impuls für den Kapitalmarkt und für die private Vorsorge in Österreich. Nach dem Setzen des Kurses für die Budgetsanierung und den Reformen der ersten und zweiten Säule unseres Pensionssystems ist das der logische nächste Schritt. Eine Wiedereinführung der Behaltefrist stellt ein einfaches und wirksames Instrument dar, um langfristigen Vermögensaufbau zu fördern und den Menschen mehr finanzielle Eigenverantwortung und Sicherheit im Alter zu ermöglichen“, begrüßt ÖVP-Finanzsprecher Andreas Ottenschläger die Aussagen von Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl. Auch der notwendigen Konsolidierung des Staatshaushaltes steht eine Behaltefrist nicht entgegen: „Denn kurzfristig kostet diese Maßnahme nichts und zu einem Steuerentfall kommt es erst zeitverzögert, wenn Anlegerinnen bzw. Anleger die Frist erfüllt haben. Daneben sind zudem eine erhöhte Handelsaktivität und ein vermehrter Kapitalzufluss zu erwarten – und das nützt dem rot-weiß-roten Wirtschaftsstandort.“

Ottenschläger: „Der Kapitalmarkt ist ein Schlüssel zu mehr Wohlstand, mehr Eigentum und einer sicheren Altersvorsorge. Wer über viele Jahre spart und investiert, soll steuerlich bessergestellt werden als jemand, der kurzfristig spekuliert. Immer mehr Österreicherinnen und Österreicher investieren für den langfristigen Vermögensaufbau bereits in Wertpapiere. Das Rekordjahr des ATX mit einem Plus von 45,4 Prozent im Jahr 2025 zeigt, dass der Trend klar in Richtung mehr Kapitalmarkt und mehr privater Vorsorge geht. Österreich sollte dabei Vorreiter sein und nicht den Anschluss verlieren.“

Die Wiedereinführung einer Behaltefrist würde langfristiges Veranlagen belohnen, die dritte Säule der Altersvorsorge stärken und gleichzeitig Investitionen in österreichische sowie europäische Unternehmen fördern. „Davon profitiert vor allem die breite Mitte in unserem Land: Rund 2,4 Millionen Menschen in Österreich besitzen bereits Wertpapiere, viele davon mit durchschnittlichen Einkommen. Es geht darum, Fleiß, Eigenverantwortung und langfristiges Sparen bzw. Geldanlegen zu belohnen – nicht die kurzfristige Spekulation. Deshalb ist die Behaltefrist ein wichtiger Baustein für einen starken Wirtschaftsstandort und eine sichere Zukunft der Menschen in unserem Land“, hält Ottenschläger abschließend fest. (Schluss)

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