Max Lercher: „Kornhäusl belügt die Steirerinnen und Steirer – wir lassen den Ausverkauf im Gesundheitsbereich nicht zu“

Max Lercher: „Kornhäusl belügt die Steirerinnen und Steirer – wir lassen den Ausverkauf im Gesundheitsbereich nicht zu“

Auslagerung der Patientenversorgung an Oberösterreich und Salzburg ist Versagen statt Vorzeigebeispiel

„Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl verkauft den Abbau im Spitalsbereich und die Auslagerung der steirischen Patientenversorgung an die Nachbarländer Oberösterreich und Salzburg aktuell als ‚vorbildliche Kooperation‘. Anstatt das steirische Gesundheitssystem – wie von der FPÖ versprochen – zu stärken, begibt man sich jedoch in unsichere Abhängigkeiten und baut ab“, kritisiert der steirische SPÖ-Chef Max Lercher.

„Das eigene Versagen nachträglich als Vorbild zu verkaufen – das ist eine Lüge und der politische Stil der Kurz-Ära: Missstände mit PR-Nebelgranaten überdecken, wie etwa bei der ‚Patientenmilliarde‘. Seit Blau-Schwarz regiert, gibt es im Gesundheitsbereich keine spürbare Verbesserung für die Steirerinnen und Steirer“, so Lercher weiter. Kornhäusl spreche von Sachlichkeit und mime Professionalität. Doch die Menschen in der Steiermark hätten ein gutes Gedächtnis: „Noch vor wenigen Monaten hat er in der ZIB2 betont, eigentlich hinter einer völlig anderen Lösung zu stehen. Heute feiert er den Ausverkauf im Gesundheitsbereich als ‚vorbildlich‘. Hier will wohl jemand der Musterschüler von Mario Kunasek sein – einem Landeshauptmann, der seine eigenen Wahlversprechen bricht. Wenn Kornhäusl so weitermacht, muss man sich fragen, ob er als Gesundheitslandesrat noch tragbar ist.“

MACHTERHALT AUF DEM RÜCKEN DER PATIENTINNEN UND PATIENTEN

„Diese Landesregierung verkauft die steirischen Patientinnen und Patienten, nur um an der Macht zu bleiben. Sie verraten dabei nicht nur ihre eigenen Überzeugungen, sondern auch die Wählerinnen und Wähler in den betroffenen Regionen – egal ob in Bad Aussee, Bad Radkersburg, Bruck an der Mur, Schladming oder Rottenmann“, betont Lercher. Während die KAGes weiter wie ein aufgeblasener, steuergeldfinanzierter Wasserkopf geführt wird, spart man eiskalt bei der Versorgung der Menschen. „Das lassen wir nicht zu!“

DIE FAKTEN LIEGEN AUF DEM TISCH:

·⁠ ⁠Abhängigkeit und steirisches Steuergeld für andere schwarz-blaue Bundesländer: Die steirische Landesregierung bezahlt Oberösterreich und Salzburg dafür, Leistungen zu erbringen, die wir selbst vor Ort bereitstellen müssten – sie manövriert die Steiermark dadurch in eine gefährliche Abhängigkeit.

·⁠ Vertrag auf Wackelfüßen: Die Versorgung hängt an einem Vertrag mit Oberösterreich, der jährlich kündbar ist. Das bringt Unsicherheit statt Stabilität.

·⁠ Wahlversprechen gebrochen: Statt Ausbau sehen wir Abbau und selbst in Rottenmann wird nicht wie von Kunasek versprochen im großen Stil ausgebaut.

GEMEINSAM EINSPRUCH ERHEBEN!

„Wir stellen uns diesem Ausverkauf entschieden entgegen! Mein Aufruf an alle Betroffenen in den Regionen, an die Patientinnen und Patienten sowie das Gesundheitspersonal: Kämpfen wir gemeinsam gegen diese Kahlschlag-Politik von Blau-Schwarz. Machen Sie mit und erheben Sie mit uns Einspruch unter WWW.LEBENSREALITAET.AT/EINSPRUCH“, so Lercher abschließend.

SPÖ Landtagsklub Steiermark
Jasmin Puchwein
Telefon: +436643024717
E-Mail: jasmin.puchwein@stmk.gv.at

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