FPÖ – Mölzer: „Meinl-Reisinger missbraucht Salzburger Festspiele für exklusiven Festspielempfang auf Steuerzahlerkosten!“

FPÖ – Mölzer: „Meinl-Reisinger missbraucht Salzburger Festspiele für exklusiven Festspielempfang auf Steuerzahlerkosten!“

FPÖ-Kultursprecher bringt parlamentarische Anfrage zu Kosten und politischer Instrumentalisierung des Außenminister-Empfangs ein und fordert Schutz der Hochkultur

FPÖ-Kultursprecher NAbg. Wendelin Mölzer brachte eine umfassende parlamentarische Anfrage an NEOS-Außenministerin Beate Meinl-Reisinger ein. Im Zentrum der Kritik stehe ein für Juli 2026 geplanter, exklusiver Festspielempfang in der Fördererlounge des Großen Festspielhauses in Salzburg, der unter der direkten Patronanz des Außenministeriums stattfinden solle. Für Mölzer sei es ein inakzeptabler Vorgang, dass öffentliche Gelder und personelle Ressourcen des Bundes für derartige repräsentative Zwecke der Regierung zweckentfremdet würden, während gleichzeitig die Unabhängigkeit der Kunst auf dem Spiel stehe.

„Die Salzburger Festspiele sind ein weltweites Aushängeschild unserer Republik und ein glanzvolles Symbol unserer kulturellen Identität. Sie stehen für künstlerische Exzellenz und überparteiliche Strahlkraft. Doch genau dieses einzigartige Erbe wird nun von der Verliererkoalition für billige PR-Auftritte zweckentfremdet. Es ist eine absolute Schande, wie hier eine unabhängige Kulturinstitution als Kulisse für die elitäre Selbstdarstellung der NEOS-Außenministerin missbraucht wird“, kritisierte Mölzer.

In der parlamentarischen Anfrage verlange der freiheitliche Kultursprecher eine lückenlose Offenlegung aller anfallenden Kostenpunkte. Dabei gehe es nicht nur um die Raummiete und ein mutmaßlich hochpreisiges Catering, sondern auch um Ausgaben für Sicherheitsvorkehrungen, Reise- und Übernachtungskosten des Ministeriums sowie mögliche Aufträge an externe PR-Agenturen und Event-Dienstleister. Zudem müsse transparent dargelegt werden, wie viele Arbeitsstunden und teure Überstunden der Ministeriumsmitarbeiter in die Planung dieses Events fließen würden.

„Während sich die Menschen in Österreich das tägliche Leben kaum noch leisten können und unter der wirtschaftlichen Zerstörung durch diese Systemparteien leiden, feiert die Ministerin auf Steuerzahlerkosten eine exklusive Party. Gerade die NEOS, die sonst immer den Sparstift predigen, zeigen hier ihr wahres Gesicht. Den Österreichern das Geld aus der Tasche ziehen, aber in Salzburg den Champagner fließen lassen – das ist das wahre Gesicht dieser Regierung“, erklärte der FPÖ-Kultursprecher.

Darüber hinaus hinterfrage Mölzer den tatsächlichen diplomatischen Mehrwert dieser Veranstaltung. Es sei völlig unklar, welche konkreten außenpolitischen Ziele das Ressort mit einem derartigen Empfang verfolge oder ob es sich lediglich um ein politisches Prestigeprojekt handle.

Abschließend forderte FPÖ-Kultursprecher Mölzer lückenlose Aufklärung und den strikten Schutz der Kunst vor parteipolitischer Vereinnahmung: „Wir Freiheitliche werden nicht zulassen, dass unsere Kulturgüter zu einem Selbstbedienungsladen für abgehobene Politiker verkommen. Die Kunst muss frei bleiben und darf nicht zum Spielball für die Imagepflege von Regierungsmitgliedern werden. Das Steuergeld gehört den Österreichern und hat in der elitären Blase der Verlierer-Ampel nichts verloren!“

Freiheitlicher Parlamentsklub
Telefon: 01/40110-7012
E-Mail: presse-klub@fpk.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender