Gewerkschaften zu Lenzing-Aus in Heiligenkreuz: Herber Schlag für Mitarbeiter:innen und Region
Gewerkschaften zu Lenzing-Aus in Heiligenkreuz: Herber Schlag für Mitarbeiter:innen und Region
Lenzing AG muss Versprechen einhalten und Käufer suchen, der Interesse an Weiterführung hat
Nach der Ankündigung des Faserherstellers Lenzing, das Werk im burgenländischen Heiligenkreuz mit Ende 2026 zu schließen, bangen nun rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um ihre Arbeitsplätze. „Das ist ein herber Schlag für die gesamte Region. Wir erwarten uns, dass die Lenzing AG ihr Versprechen einhält und alles daransetzt, einen Käufer zu finden, der Interesse hat, den Standort weiterzuführen“, betont der Bundesvorsitzende der Produktionsgewerkschaft (PRO-GE), Reinhold Binder.
Auch der Bundesgeschäftsführer der Gewerkschaft GPA, Mario Ferrari, drängt auf faire Lösungen für die Beschäftigten: „Viele sind seit Jahren loyale und fleißige Mitarbeiter:innen des Lenzing-Konzerns. Sie dürfen nicht im Stich gelassen werden. Das Unternehmen muss seiner Verantwortung für die Menschen nachkommen.“
Beide betonen, dass die Gewerkschaften den Beschäftigten bestmöglich zur Seite stehen werden. „Gemeinsam mit den Betriebsrät:innen werden wir alle Bemühungen unterstützen, die eine Fortführung des Werkes ermöglichen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brauchen eine Perspektive und haben sich diese auch verdient“, so Binder und Ferrari unisono.
Gewerkschaft PRO-GE – Öffentlichkeitsarbeit
Sabine Weinberger
Telefon: 0664 614 59 09
E-Mail: sabine.weinberger@proge.at
Gewerkschaft GPA – Öffentlichkeitsarbeit
Daniela Gürtler
Telefon: 05 0301-21 225 / mobil: +43 676 817 111 225
E-Mail: daniel.guertler@gpa.at
Website: https://www.gpa.at/
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