EQS-News: ANDRITZ mit anhaltend starker Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2026

EQS-News: ANDRITZ mit anhaltend starker Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2026

EQS-News: Andritz AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis
ANDRITZ mit anhaltend starker Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2026

30.07.2026 / 07:30 CET/CEST
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• Auftragseingang steigt auf 5,9 Mrd. EUR (+25,2 % versus H1 2025)
• Auftragsstand erreicht neuen Rekordwert: 12.602,1 MEUR (+20,5 % vs.
Jahresende 2025)
• Umsatz wächst um 5,2 %
• Rentabilität steigt, vergleichbare EBITA-Marge verbessert sich auf 8,6 % (H1
2025: 8,3 %)

GRAZ, 30. JULI 2026. Der internationale Technologiekonzern ANDRITZ verzeichnete
im ersten Halbjahr 2026 ein starkes Wachstum. Der Auftragseingang des Konzerns
stieg um 25,2 %, getragen durch das außergewöhnlich starke erste Quartal.
Weiterhin unterstützt wurde das Wachstum durch die Nachfrage nach erneuerbaren
Energien, Elektrifizierung und Ressourceneffizienz.

Der Umsatz erhöhte sich um 5,2 %, während sich die Rentabilität (vergleichbare
EBITA-Marge) auf 8,6 % verbesserte (H1 2025: 8,3 %). Das Konzernergebnis stieg
auf 201,0 MEUR (+4,9 % versus H1 2025: 191,6 MEUR). Getrieben durch den starken
Auftragseingang erreichte auch der Auftragsstand mit 12.602,1 MEUR einen neuen
Höchstwert (+20,5 % versus Jahresende 2025) und bildet somit eine solide
Grundlage für die Umsatzentwicklung in den kommenden Quartalen.

Wachstum getragen von den Bereichen Hydropower, Pulp & Paper und Metals
Der Anstieg des Auftragseingangs im ersten Halbjahr 2026 wurde von einem
deutlichen Wachstum im Geschäftsbereich Hydropower – insbesondere im ersten
Quartal – sowie von der anhaltend positiven Entwicklung im Bereich Pulp & Paper
getragen. Auch Metals kehrte auf den Wachstumspfad zurück, während Environment &
Energy unter dem Vergleichswert des Vorjahres blieb.

Im Bereich Hydropower stieg der Auftragseingang deutlich auf 2.445,9 MEUR
(+81,8 % versus H1 2025: 1.345,4 MEUR). Ausschlaggebend waren die anhaltende
Nachfrage nach erneuerbaren Energien sowie der steigende Bedarf an
Netzstabilität. Zu den erhaltenen Aufträgen zählten die Modernisierung des
Wasserkraftwerks Strandfossen in Norwegen und fünf rotierende Phasenschieber für
Kolumbien, die die Integration variabler erneuerbarer Energien in das Stromnetz
unterstützen. Der Umsatz erhöhte sich gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 um
12,5 %, was auf die Abarbeitung des in den vergangenen Quartalen aufgebauten
hohen Auftragsstands zurückzuführen ist.

Auch der Geschäftsbereich Pulp & Paper verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 einen
steigenden Auftragseingang. Dieser kletterte auf 1.886,3 MEUR (+8,8 % versus H1
2025). Der Bereich profitierte weiterhin von Investitionen in neue
Zellstoffwerke, insbesondere in China, wo Papierhersteller die
Zellstoffproduktion zunehmend in ihre eigene Wertschöpfungskette integrieren. Der
Umsatz erhöhte sich um 6,6 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres und
wurde sowohl durch Anlagenlieferungen als auch durch die anhaltend hohe Nachfrage
im Servicegeschäft gestützt.

Im Geschäftsbereich Metals stieg der Auftragseingang auf 910,1 MEUR (+4,3 %
versus H1 2025: 872,3 MEUR). Während sich die Investitionstätigkeit in der
Stahlindustrie verbesserte, blieb die Investitionsbereitschaft der
Automobilindustrie insgesamt verhalten, zeigte jedoch erste Anzeichen einer
Stabilisierung. Entsprechend verbesserten sich die Auftragseingänge sowohl bei
Metals Processing als auch bei Metals Forming im zweiten Quartal. Zu den
wichtigsten Aufträgen zählten Verarbeitungsanlagen in Indien und China zur
Herstellung hochfester, hochwertiger Stähle sowie Schlüsselkomponenten für ein
neues integriertes Edelstahlwerk für Saritas Stainless Steel in der Türkei. Der
Umsatz stieg gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 um 2,0 %, hauptsächlich getragen
vom Bereich Metals Processing.

Der Auftragseingang im Geschäftsbereich Environment & Energy belief sich auf
677,4 MEUR (-12,7 % versus H1 2025: 775,6 MEUR). Während die
Investitionstätigkeit in einigen Umweltmärkten weiterhin verhalten ausfiel,
entwickelte sich die Nachfrage im Segment Feed & Biofuel weiterhin positiv. Zu
den wichtigen Aufträgen der Division Separation zählte eine energieeffiziente
Prozesslinie für eine Bioethanolanlage in den USA. Dies spiegelt die steigende
Nachfrage nach Technologien wider, welche die Erzeugung erneuerbarer Energien
nachhaltig verbessern. Der Umsatz lag um 2,0 % unter dem Wert des ersten
Halbjahres 2025.

Vorstandsvorsitzender Dr. Joachim Schönbeck erklärte: „Wir freuen uns sehr über
den Rekordauftragseingang im ersten Halbjahr 2026. Das ist ein starkes Zeichen
des Vertrauens, das unsere Kunden in ANDRITZ setzen. Dieses Vertrauen ist für uns
Verpflichtung. Daher konzentrieren wir uns weiterhin auf eine konsequente
Projektabwicklung und bestätigen unsere Prognose für 2026. Gleichzeitig sind wir
weiterhin zuversichtlich, was unsere Aussichten auf ein langfristig profitables
Wachstum angeht, das durch die steigende Nachfrage nach Strom, erneuerbaren
Energien, Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung gestützt wird.“

Ausblick für das Gesamtjahr 2026 bestätigt
ANDRITZ bestätigt seine Prognose für 2026: Der Konzern geht davon aus, dass die
Projektaktivitäten auf dem derzeitigen hohen Niveau bleiben werden. Für das Jahr
2026 prognostiziert ANDRITZ weiterhin eine Rückkehr zum Wachstum und einen Umsatz
in einer Spanne von 8,0 bis 8,3 Mrd. EUR. Die vergleichbare EBITA-Marge (ohne
nicht-operative Positionen) wird voraussichtlich weiterhin auf einem hohen Niveau
zwischen 8,7 % und 9,1 % liegen.

Die wichtigsten Finanzkennzahlen entwickelten sich im zweiten Quartal und im
ersten Halbjahr 2026 wie folgt:

• Der Auftragseingang belief sich im zweiten Quartal 2026 auf 2.321,9 MEUR
(-3,0 % versus Q2 2025: 2.394,4 MEUR) und stieg im ersten Halbjahr 2026 auf
5.919,7 MEUR (+25,2 % im Vergleich zu H1 2025: 4.726,6 MEUR). Die einzelnen
Geschäftsbereiche entwickelten sich im zweiten Quartal unterschiedlich: Im
Bereich Pulp & Paper erhöhte sich der Auftragseingang auf 880,4 MEUR (+16,0 %
versus Q2 2025: 758,7 MEUR), was auf eine höhere Nachfrage sowohl nach
Serviceleistungen als auch nach Anlagenlieferungen zurückzuführen ist. Im
Bereich Hydropower ging der Auftragseingang im zweiten Quartal auf 569,1 MEUR
zurück (-26,7 % versus Q2 2025: 776,5 MEUR), gemessen an einem starken
Vorjahresquartal, das einige bedeutende Modernisierungs- und
Pumpspeicherprojekte in Indien beinhaltet hatte. Der Bereich Metals
verzeichnete einen Anstieg des Auftragseingangs auf 572,9 MEUR (+8,8 % versus
Q2 2025: 526,7 MEUR), unterstützt durch Projektvergaben in Asien, der Türkei
und den USA. Im Geschäftsbereich Environment & Energy blieb der
Auftragseingang mit 299,4 MEUR auf einem niedrigen Niveau (-10,0 % versus
Q2 2025: 332,5 MEUR), aufgrund des verhaltenen Investitionsklimas in mehreren
Branchen.
 
• Der Auftragsstand per 30. Juni 2026 erreichte das Rekordniveau von
12.602,1 MEUR, eine Steigerung um 20,5 % gegenüber Ultimo 2025
(10.457,5 MEUR).
 
• Das Umsatzwachstum beschleunigte sich im zweiten Quartal 2026 auf 8,5 %; der
Umsatz erreichte 2.050,7 MEUR (Q2 2025: 1.890,2 MEUR). Im ersten Halbjahr
2026 belief sich der Umsatz auf 3.841,3 MEUR (+5,2 % versus H1 2025: 3.651,5
MEUR). Das Wachstum wurde von den Bereichen Hydropower, Pulp & Paper und
Metals getragen.
 
• Das vergleichbare EBITA erhöhte sich im zweiten Quartal 2026 auf 182,4 MEUR
(+14,9 % versus Q2 2025: 158,7 MEUR). Die Rentabilität (vergleichbare
EBITA-Marge) stieg deutlich auf 8,9 % (Q2 2025: 8,4 %). Im ersten Halbjahr
2026 stieg das vergleichbare EBITA auf 329,7 MEUR (+8.7 % versus H1 2025:
303,2 MEUR). Die vergleichbare EBITA-Marge erhöhte sich auf 8,6 % (H1 2025:
8,3 %).
 
• Das Konzernergebnis (einschließlich nicht beherrschender Anteile) erhöhte
sich im zweiten Quartal 2026 auf 109,2 MEUR (+6,6 % versus Q2 2025: 102,4
MEUR). Im ersten Halbjahr 2026 betrug es 201,0 MEUR (+4,9 % versus H1 2025:
191,6 MEUR).

WICHTIGE FINANZKENNZAHLEN AUF EINEN BLICK
 

  Einheit H1 2026 H1 2025 +/- Q2 2026 Q2 2025 +/- 2025
+5,2
Umsatz MEUR 3.841,3 3.651,5 % 2.050,7 1.890,2 +8,5 % 7.883,1
    – Pulp & +6,6
Paper MEUR 1.470,0 1.378,7 % 802,5 733,8 +9,4 % 2.956,9
+2,0
    – Metals MEUR 809,4 793,8 % 415,1 382,0 +8,7 % 1.694,1
    – +12,5 +16,4
Hydropower MEUR 872,7 775,5 % 468,7 402,7 % 1.729,5
    –
Environment & -2,0
Energy MEUR 689,2 703,5 % 364,3 371,7 -2,0 % 1.502,6
+25,2
Auftragseingang MEUR 5.919,7 4.726,6 % 2.321,9 2.394,4 -3,0 % 8.909,8
    – Pulp & +8,8 +16,0
Paper MEUR 1.886,3 1.733,3 % 880,4 758,7 % 3.348,1
+4,3
    – Metals MEUR 910,1 872,3 % 572,9 526,7 +8,8 % 1.479,4
    – +81,8 -26,7
Hydropower MEUR 2.445,9 1.345,4 % 569,1 776,5 % 2.516,1
    –
Environment & -12,7 -10,0
Energy MEUR 677,4 775,6 % 299,4 332,5 % 1.566,2
Auftragsstand +21,2 +21,2
(per ultimo) MEUR 12.602,1 10.398,3 % 12.602,1 10.398,3 % 10.457,5
+8,0 +12,9
EBITDA MEUR 404,2 374,3 % 214,0 189,6 % 823,4
EBITDA-Marge % 10,5 10,3 – 10,4 10,0 – 10,4
+8,1 +14,2
EBITA MEUR 312,2 288,7 % 167,7 146,9 % 648,2
EBITA-Marge % 8,1 7,9 – 8,2 7,8 – 8,2
Vergleichbares +8,7 +14,9
EBITA MEUR 329,7 303,2 % 182,4 158,7 % 698,4
Vergleichbare
EBITA-Marge % 8,6 8,3 – 8,9 8,4 – 8,9
Ergebnis vor
Zinsen
und Steuern +9,4 +16,9
(EBIT) MEUR 282,1 257,8 % 153,3 131,1 % 582,8
-190,3
Finanzergebnis MEUR -13,0 -0,5 n.a. -5,6 6,2 % 16,5
Ergebnis vor +4,6
Steuern (EBT) MEUR 269,1 257,3 % 147,7 137,3 +7,6 % 599,3
Konzernergebnis
(vor Abzug von
nicht
beherrschenden +4,9
Anteilen) MEUR 201,0 191,6 % 109,2 102,4 +6,6 % 457,1
Cashflow aus
betrieblicher +72,4
Tätigkeit MEUR 290,8 168,7 % 201,8 95,5 n.a. 652,7
+33,2 +38,8
Investitionen MEUR 131,1 98,4 % 66,6 48,0 % 269,5
Beschäftigte
(per ultimo, +1,7
ohne Lehrlinge) – 30.557 30.043 % 30.557 30.043 +1,7 % 30.346
                 

Alle Zahlen gemäß IFRS. Bei der Summierung gerundeter Beträge und Prozentangaben
können durch Verwendung automatischer Rechenhilfen Rechendifferenzen auftreten.
MEUR = Millionen Euro. EUR = Euro.

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Ausrüstungen, Serviceleistungen und digitale Lösungen für verschiedenste
Industrien und Bereiche, darunter Zellstoff und Papier, Metall, Wasserkraft und
Umwelt. Die 1852 gegründete, börsennotierte Gruppe mit Hauptsitz in Österreich
beschäftigt rund 30.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 280 Standorten in
über 80 Ländern.
Als globaler Technologie- und Innovationsführer engagiert sich ANDRITZ für
Fortschritt zum Nutzen von Kunden, Partnern, Beschäftigten, der Gesellschaft und
der Umwelt. Wachstumstreiber des Unternehmens sind nachhaltige Lösungen für den
grünen Wandel, innovative Digitalisierung für industrielle Höchstleistungen und
umfassender Service, der den Wert der Kundenanlagen über den gesamten
Lebenszyklus hinweg maximiert. ANDRITZ. FÜR WACHSTUM, DAS ZÄHLT.

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30.07.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
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