EQS-News: Stabilität und Zukunftsinvestitionen prägen das Geschäftsjahr 2025/2026 der EGGER Gruppe

EQS-News: Stabilität und Zukunftsinvestitionen prägen das Geschäftsjahr 2025/2026 der EGGER Gruppe

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Stabilität und Zukunftsinvestitionen prägen das Geschäftsjahr 2025/2026
der EGGER Gruppe

30.07.2026 / 11:02 CET/CEST
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Stabilität und Zukunftsinvestitionen prägen das Geschäftsjahr 2025/2026
der EGGER Gruppe

EGGER behauptet sich in herausforderndem Marktumfeld mit stabiler
Geschäftsentwicklung.
 
Das Geschäftsjahr 2025/2026 der EGGER Gruppe war von einer schwachen
Baukonjunktur, Konsumzurückhaltung und geopolitischen Unsicherheiten
geprägt. In diesem anspruchsvollen Umfeld konnte EGGER erneut
Anpassungsfähigkeit beweisen und erzielte eine stabile
Geschäftsentwicklung mit einem Umsatz von 4,26 Mrd. EUR und einem EBITDA
von 541,8 Mio. EUR. Gleichzeitig investierte das Familienunternehmen
konsequent in seine Zukunft, unter anderem mit dem 200-Mio.-EUR-Ausbau des
Werks Markt Bibart (DE) und der Inbetriebnahme des neuen Kraftwerks in St.
Johann in Tirol (AT).

„Das Geschäftsjahr 2025/2026 war von sehr unterschiedlichen Marktsignalen
geprägt. Nach ersten positiven Anzeichen in einigen Märkten wurde die
Hoffnung auf gesamtwirtschaftliche Stabilisierung durch die geopolitischen
Spannungen im Frühjahr 2026 wieder deutlich abgeschwächt. In einem Umfeld,
das von Unsicherheit und hoher Dynamik geprägt war, konnten wir eine
stabile Entwicklung erzielen. Das verdanken wir unseren verlässlichen
Partnerschaften und dem großen Einsatz unserer rund 12.000 Mitarbeitenden
weltweit. Unsere Stabilität gibt uns den nötigen Handlungsspielraum, um
langfristige Ziele und strategische Projekte konsequent zu verfolgen“, so
Thomas Leissing, Gruppenleitung Finanzen/Verwaltung und Sprecher der
Gruppenleitung, bei der Jahrespressekonferenz am Stammsitz in St. Johann
in Tirol (AT).

EGGER erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2025/2026 einen gruppenweiten
Umsatz von 4.264,7 Mio. EUR (+3,4 % zum Vorjahr). Das EBITDA belief sich
auf 541,8 Mio. EUR (+0,1 % zum Vorjahr) und die EBITDA-Marge betrug 12,7 %
(Vorjahr: 13,1 %). Die Eigenkapitalquote liegt mit 41,6 % weiterhin auf
einem hohen Niveau.
 
Entwicklungen in den Produktbereichen    
Die EGGER Gruppe produzierte im Geschäftsjahr 2025/2026 10,9 Mio. m³
Holzwerkstoffe und Schnittholz (Vorjahr: 10,8 Mio. m^3). In den einzelnen
Produktbereichen waren die Effekte der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen
in unterschiedlicher Ausprägung spürbar. Der Bereich Decorative Products
(Produkte für den Möbel- und Innenausbau) erwirtschaftete im Geschäftsjahr
2025/2026 einen unkonsolidierten Umsatz von 3.794,9 Mio. EUR (+4,0 % zum
Vorjahr). Der unkonsolidierte Umsatz im Bereich Building Products
(Produkte für den konstruktiven Holzbau und Fußboden) belief sich auf
714,0 Mio. EUR (+1,2 % zum Vorjahr). Ein wichtiger Faktor war dabei die
anhaltend schwache Bauwirtschaft, die die Entwicklung für die Bauprodukte
und den Fußboden besonders hemmte.
 
Mit Blick auf die Märkte gestaltete sich die Lage am herausforderndsten im
deutschsprachigen Raum, der hohen Margen- und Mengendruck, insbesondere
bei industriellen Abnehmern, aufweist.
 
Ein Meilenstein war die Einführung der EGGER Kollektion Dekorativ 26+. Mit
dem weiterentwickelten Kollektionskonzept, dem international
harmonisierten Sortiment und der engen Orientierung an Kundenbedürfnissen
hat das Familienunternehmen starke Impulse im Möbel- und Innenausbau
gesetzt. „Kundenzentrierung bedeutet für uns, unsere Entscheidungen noch
konsequenter aus Sicht des Kunden zu denken. Dazu gehören ein hohes
Serviceniveau, verlässliche Zusagen, gute Verfügbarkeit und Lösungen, die
echten Mehrwert schaffen. Gerade in schwierigen Märkten ist das ein
entscheidender Unterschied“, so Michael Egger jun., Gruppenleitung
Vertrieb/Marketing.
Die Kunden im Fokus
Lieferperformance steht bei EGGER bis 2028 im besonderen strategischen
Fokus. Hintergrund sind die steigenden Anforderungen an Termintreue,
Transparenz und Flexibilität in einem zunehmend komplexen Marktumfeld.
„Unsere Kunden schätzen uns bereits heute als verlässlichen Partner. Genau
auf dieser Stärke wollen wir aufbauen und noch besser werden. In einem
Marktumfeld, in dem Wachstum nicht selbstverständlich ist, kommt es umso
mehr darauf an, wie zuverlässig, planbar und konsistent wir entlang der
gesamten Kundenbeziehung agieren“, sagt Frank Bölling, Gruppenleitung
Logistik. Trotz der volatilen Marktbedingungen konnte EGGER seine
Lieferperformance weiter verbessern und sich ambitionierte Ziele für die
kommenden Jahre setzen.
Konsequente Investitionen in Zukunft und Wettbewerbsfähigkeit
Auch in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten setzte EGGER seine
langfristige Investitionsstrategie konsequent fort. Im Geschäftsjahr
2025/2026 investierte die Gruppe insgesamt 450,1 Mio. EUR (Vorjahr: 435,0
Mio. EUR). Im Fokus standen die Weiterentwicklung ihrer industriellen
Basis, Veredelungskapazitäten, Automatisierung, zukunftsorientierte
Energieversorgung und Kreislaufwirtschaft.
 
Ein zentrales Großprojekt bleibt der Ausbau des Standorts Markt Bibart
(DE), in den EGGER über einen Zeitraum von drei Jahren insgesamt mehr als
200 Mio. EUR investiert. Mit dem Start von zwei Kurztaktpressen wurde dort
im Geschäftsjahr 2025/2026 ein wesentlicher Meilenstein erreicht. Der
Standort produziert nun neben Rohspanplatten auch beschichtete dekorative
Platten. Parallel dazu wurde die Recyclingholz-Aufbereitungsanlage weiter
hochgefahren. Noch bis Ende des Sommers wird auch das neue Hochregallager
seinen Betrieb aufnehmen.
 
„Volatilität ist längst kein kurzfristiges Ausnahmephänomen mehr. Die
Entwicklungen bei Kosten für Holz und insbesondere der rapide Anstieg der
Kosten unserer chemischen Rohstoffe durch die Auswirkungen des
Iran-Konflikts zeigen, wie schnell sich Rahmenbedingungen verändern
können. Deshalb stärken wir gezielt die Grundlagen unseres Geschäfts mit
einer leistungsfähigen Produktionsinfrastruktur, effizienten Prozessen,
mehr Holz aus der Kreislaufwirtschaft und gezielten Investitionen in
unsere Standorte“, sagt Hannes Mitterweissacher, Gruppenleitung
Technik/Produktion.
 
Ein weiterer bedeutender Meilenstein war die Inbetriebnahme des neuen
Kraftwerks am Stammsitz in St. Johann in Tirol (AT). Die Anlage erzeugte
im Mai 2026 erstmals Strom und wird künftig einen wesentlichen Beitrag zur
erneuerbaren Energieversorgung des Standorts sowie zur regionalen
Fernwärmeversorgung leisten. Die Dekarbonisierung der Energieversorgung
der eigenen Werke ist ein wichtiger Hebel in der Umsetzung der
Klimastrategie mit dem Ziel Net Zero bis 2050. 71 % des Energieverbrauchs
der EGGER Gruppe stammen aus erneuerbaren Quellen. 66 % des gruppenweit in
den Holzwerkstoffen eingesetzten Holzes sind Recyclingmaterial und
Nebenprodukte der Sägeindustrie. Für die Spanplattenproduktion liegt
dieser Wert bei 76 % des Holzes. Für EGGER gehören Nachhaltigkeit,
Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit untrennbar zusammen.
 
Alle Details zum Geschäftsjahr 2025/2026 können im Geschäfts- und
Nachhaltigkeitsbericht
unter [1] https://to.egger.link/credit-relations eingesehen werden.
Verhaltener Ausblick für das Geschäftsjahr 2026/2027
Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben herausfordernd. Die
Unsicherheit in den Märkten ist weiterhin hoch, ein breiter
konjunktureller Aufschwung ist derzeit nicht erkennbar. „Wir bleiben
realistisch. Gleichzeitig wissen wir, dass EGGER gut aufgestellt ist, und
zwar mit einer starken industriellen Basis, klaren Prioritäten, einer
stabilen finanziellen Basis und dem besten Team mit großer Tatkraft.
Deshalb konzentrieren wir uns auf das, was wir selbst beeinflussen können:
Kundennähe, Servicequalität, Produktivität, Innovationskraft und die
Qualität unserer Umsetzung“, so Thomas Leissing abschließend.
 
 
Stabilität und Zukunftsinvestitionen prägen das Geschäftsjahr 2025/2026
der EGGER Gruppe

• Umsatz: 4,26 Mrd. EUR • Die Großinvestition in Markt Bibart (DE)
(+3,4 % zum Vorjahr) geht in großen Schritten voran.
• EBITDA: 541,8 Mio. EUR • Ausblick 2026/2027 bleibt verhalten  
(+0,1 % zum Vorjahr) • Veröffentlichung des neuen Geschäfts- und
• 10,9 Mio. m³ Nachhaltigkeitsberichts unter
Holzwerkstoffe inkl. [2] https://to.egger.link/credit-relations
Schnittholz (Vorjahr:  
10,8 Mio. m³)
• 450,1 Mio. EUR für
Wachstums- und
Erhaltungsinvestitionen
(Vorjahr: 435,0 Mio.
EUR)

 

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