FPÖ – Kassegger: „Job-Kahlschlag in der Industrie ist das Zeugnis einer fatalen schwarz-rot-pinken Regierungspolitik!“

FPÖ – Kassegger: „Job-Kahlschlag in der Industrie ist das Zeugnis einer fatalen schwarz-rot-pinken Regierungspolitik!“

Deindustrialisierung ist die direkte Folge einer ideologiegetriebenen Industrie- und Energiepolitik – FPÖ fordert sofortige Entlastung für Betriebe und Arbeitnehmer

Ein aktueller Bericht der „Kronen Zeitung“, der den massiven Stellenabbau in der heimischen Industrie thematisiert, löste beim freiheitlichen Industriesprecher NAbg. Axel Kassegger deutliche Kritik an der schwarz-rot-pinken Wirtschaftspolitik aus. Dass Leitbetriebe wie Lenzing, Kapsch oder Palfinger mit massiven wirtschaftlichen Problemen kämpfen und laut Industriellenvereinigung bis 2027 insgesamt rund 20.000 Industriearbeitsplätze verloren gehen könnten, sei die direkte Folge vieler politischer Fehlentscheidungen von ÖVP, SPÖ und NEOS.

„Wenn Lenzing weltweit 2.000 Stellen streicht und die österreichische Industrie seit 2022 bereits rund 14.000 Arbeitsplätze verloren hat, dann brennt längst der Hut. Während sich die schwarz-rot-pinke Verliererkoalition für eine sogenannte Industriestrategie mit 117 großteils wirkungslosen Maßnahmen selbst auf die Schulter klopft, erleben unsere Industriebetriebe und ihre Beschäftigten tagtäglich die bittere Realität. Diese dramatischen Zahlen sind der Beweis für ein politisches Totalversagen mit Ansage“, erklärte Kassegger.

Die Warnungen der Experten vor weiteren 6.000 verlorenen Arbeitsplätzen bis 2027 sowie schwierigen Kollektivvertragsverhandlungen im Herbst würden laut Kassegger deutlich machen, dass die Regierung die eigentlichen Ursachen der Krise weiterhin konsequent ausblende. Die heimische Industrie werde durch explodierende Energiekosten, massiv gestiegene Lohnstückkosten, überbordende Bürokratie sowie immer neue Auflagen aus Brüssel und Wien systematisch geschwächt. „Es ist eine Form der politischen Realitätsverweigerung, wenn man tatenlos zusieht, wie unsere Betriebe im internationalen Wettbewerb zerrieben werden. Während unsere Unternehmen mit Rekordenergiekosten und einer ausufernden Regulierungsflut kämpfen, schaffen andere Industriestandorte attraktive Rahmenbedingungen und ziehen Investitionen an. Wer Leistung bestraft und Unternehmertum immer weiter belastet, darf sich über Betriebsschließungen und Arbeitsplatzverluste nicht wundern“, betonte Kassegger.

Besonders fatal sei die ideologisch motivierte Energiepolitik der Europäischen Union, die von der Bundesregierung mitgetragen werde. „Wenn heimische Unternehmen ein Vielfaches der Energiekosten ihrer internationalen Mitbewerber bezahlen müssen, dann ist die Abwanderung der Industrie nur eine Frage der Zeit. Jeder Euro, der für den ideologischen Klimawahn, künstlich verteuerte Energie und immer strengere CO2-Zertifikate verschwendet wird, fehlt bei Investitionen, Innovationen und der Sicherung von Arbeitsplätzen. Deshalb fordern wir die sofortige Abschaffung von ETS 1 und ETS 2 sowie ein Ende der EU-Klimapolitik, die den Wirtschaftsstandort Österreich massiv benachteiligt“, so Kassegger.

Eine zukunftsorientierte Industriepolitik müsse endlich wieder die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Österreich in den Mittelpunkt stellen. Dazu brauche es leistbare Energie, eine spürbare Entlastung der Unternehmen, weniger Bürokratie, Investitionsanreize und ein Ende der permanenten Belastungspolitik. „Österreich braucht wieder eine Industriepolitik mit Hausverstand statt ideologischer Experimente. Unsere Betriebe benötigen Planungssicherheit, wettbewerbsfähige Energiepreise und faire Rahmenbedingungen, damit Wertschöpfung, Innovation und Arbeitsplätze im Land bleiben. Diese Regierung verwaltet den industriellen Niedergang, anstatt ihn zu stoppen. Wenn jetzt nicht endlich eine grundlegende Kehrtwende erfolgt, setzt diese Regierung den Wohlstand unseres Landes und tausende qualifizierte Arbeitsplätze leichtfertig aufs Spiel“, erklärte Kassegger.

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