Bundesheer: Modernisierte Panzer stärken Österreichs Landesverteidigung
Bundesheer: Modernisierte Panzer stärken Österreichs Landesverteidigung
765 Millionen Euro für die Modernisierung der Kampfpanzer „Leopard“ und Schützenpanzer „Ulan“
Verteidigungsministerin Klaudia Tanner nahm am Dienstag, 25. August 2026, in Großmittel an der Übergabe der Schützenpanzer „Ulan“ und Kampfpanzer „Leopard“ teil. Das Bundesheer investierte 765 Millionen Euro in die Nutzungsdauerverlängerung und Modernisierung der Panzer. Durch die Modernisierung der beiden Waffensysteme wird die österreichische Panzertruppe auf die Anforderungen der kommenden Jahre ausgerichtet und die Einsatzfähigkeit der mechanisierten Verbände langfristig sichergestellt.
„Mit der modernisierten Panzerflotte stärken wir die Fähigkeiten des Österreichischen Bundesheeres genau dort, wo sie für die militärische Landesverteidigung besonders wichtig sind. Unsere Soldatinnen und Soldaten brauchen moderne und einsatzbereite Systeme, um ihren Auftrag erfüllen zu können. Mit der Übergabe dieser Fahrzeuge wird der „Aufbauplan 2032+“ sichtbar“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.
Das Bundesheer leitete die Modernisierung der Panzerflotte 2023 ein. Beim „Leopard“ 2A4 werden unter anderem veraltete Komponenten ersetzt, die Nachtkampffähigkeit wiederhergestellt sowie die Turmhydraulik durch einen elektrischen Antrieb ersetzt. Für die Modernisierung der Leopard-Flotte sind rund 305 Millionen Euro vorgesehen. Auch die Schützenpanzer „Ulan“ werden umfassend modernisiert. Dabei werden unter anderem Optiken und elektronische Komponenten erneuert, die elektrische Anlage saniert und Laufwerkskomponenten ausgetauscht. Für die Ulan-Flotte sind rund 460 Millionen Euro veranschlagt. Die ersten „Ulan“ werden direkt an die Truppe übergeben, die modernisierten Kampfpanzer „Leopard“ werden dem Heereslogistikzentrum zur letzten Adaption überlassen.
Der „Leopard“ 2A4 ist das Hauptwaffensystem der österreichischen Panzertruppe. Er verfügt über eine leistungsstarke Hauptbewaffnung, eine mehrköpfige Besatzung und einen starken Antrieb, der hohe Mobilität im Gelände ermöglicht. Der „Ulan“ bildet das Gefechtsfahrzeug der österreichischen Panzergrenadiere. Er verbindet geschützte Mobilität mit Feuerkraft und kann dank seiner Motorisierung dem Kampfpanzer „Leopard“ auch in schwierigem Gelände folgen. Der Schützenpanzer ist mit einer Bordkanone ausgestattet und bietet Platz für eine Gruppe von Grenadieren sowie seine Besatzung. Die mechanisierten Kräfte des Bundesheeres sind insbesondere für die konventionelle militärische Landesverteidigung von zentraler Bedeutung. Die Panzertruppe wirkt dabei eng mit den Panzergrenadieren zusammen und verbindet hohe Mobilität, Schutz und Feuerkraft.
* Rund 765 Millionen Euro für moderne und einsatzbereite Panzer
* Erneuerung der Kampfpanzer „Leopard“ und Schützenpanzer „Ulan“
* Mehr Schutz, Mobilität und Feuerkraft durch ÖBH 2032+
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