25 Jahre jung: Das Leopold Museum lädt am 20. September zum Tag der offenen Tür
25 Jahre jung: Das Leopold Museum lädt am 20. September zum Tag der offenen Tür
Das Museum der Wiener Moderne feiert seine einzigartige Erfolgsstory mit einem „Tag für alle“ und bietet Gratiseintritt, kostenlose Führungen sowie Workshops im LEO Kinderatelier
Am 20. September 2001, einem Donnerstag vor 25 Jahren, fand in Wien die mit großer Spannung erwartete Eröffnung des Leopold Museum statt, in dem seither die außergewöhnliche Sammlung Leopold der Öffentlichkeit dauerhaft präsentiert wird. Ein Vierteljahrhundert und neun Millionen Besucher*innen später lädt Hans-Peter Wipplinger, seit 11 Jahren Direktor der besucherstärksten Institution im Wiener MuseumsQuartier (MQ), gemeinsam mit dem kaufmännischen Direktor Moritz Stipsicz, am Sonntag, dem 20. September 2026, zum Tag der offenen Tür. Das Museum ist an diesem „Tag für alle“ bei freiem Eintritt für Besucher*innen von 10 bis 18 Uhr geöffnet! Zwischen 11 und 16 Uhr finden stündlich kostenlose Highlight-Führungen zur permanenten Präsentation _Wien 1900. Aufbruch in die Moderne_ statt. Unter dem Motto _Lebensgeschichten & Lieblingswerke_ beleuchten die Touren Episoden aus dem Leben des Kunstsammlers Rudolf Leopold (1925-2010) und geben Einblicke in die Sammlung, ihre Geschichten und deren Meisterwerke von Gustav Klimt, Egon Schiele, Oskar Kokoschka u.v.a.
DAS LEOPOLD MUSEUM UND DIE SAMMLUNG LEOPOLD
Im Jahr 1994 wurde mit der Gründung der Leopold Museum-Privatstiftung der Fortbestand der bedeutendsten österreichischen Privatsammlung zur Wiener Moderne gesichert. In diesem besonderen Augenblick der österreichischen Kunst- und Kulturgeschichte einigte sich das Sammlerpaar Rudolf und Elisabeth Leopold mit der Republik Österreich, die Kollektion zu erhalten und ein eigenes Museumsgebäude dafür zu errichten. Der durch den Bund finanzierte Neubau, ein beeindruckender Kubus aus weißem Muschelkalk, wurde an prominenter Stelle – im Innenhof der ehemaligen Hofstallungen Johann Bernhard Fischer von Erlachs – als zentraler Anziehungspunkt des MQ von den Architekten Laurids und Manfred Ortner realisiert. Der leidenschaftliche Sammler Rudolf Leopold hatte seit den 1950er-Jahren, in nur vier Jahrzehnten, mehr als 5.200 Werke zusammengetragen und den qualitativ besten und quantitativ größten Bestand zur Kunst der Wiener Moderne in Privatbesitz in einer einzigartigen Zusammenstellung vereint.
„In Zeiten flüchtiger Informationen und vergänglicher Bildreize möchte das Leopold Museum mehr denn je ein Ort des Innehaltens und der konzentrierten Betrachtung sein. Die Lebensleistung des Visionärs Rudolf Leopold als Sammler ermöglicht es beim Rundgang durch das Museum auf eine sinnliche und geistige Erkundungsreise zu gehen, historische, soziokulturelle oder auch philosophische Kontexte wahrzunehmen und im persönlichen Erleben Kunst als facettenreichen Zugang zur Welt zu erfahren. Darin liegt das große Potenzial musealen Arbeitens für das einzelne Individuum sowie für die Gesellschaft.“
Leopold Museum-Privatstiftung
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