Helga Krismer zu EU-Renaturierung: „Chance für Gemeinden für mehr Lebensqualität nützen – ÖVP muss ideologische Kappe abnehmen“

Helga Krismer zu EU-Renaturierung: „Chance für Gemeinden für mehr Lebensqualität nützen – ÖVP muss ideologische Kappe abnehmen“

Grüne Klubobfrau fordert fachliches und finanzielles Unterstützungspaket des Landes für 136 niederösterreichische Gemeinden

Die Hitze- und Dürreperiode der vergangenen Monate zeigt eindringlich: Die Folgen der Klimakrise sind längst im Alltag der Menschen angekommen, belasten die Gesundheit – insbesondere älterer Menschen –, verringern die Produktivität und gefährden durch Ernteausfälle die regionale Lebensmittel- und Futtermittelversorgung. Für Helga Krismer, Klubobfrau der Grünen im NÖ Landtag, ist klar: „Renaturierung ist eine Chance für unsere Gemeinden, denn eine intakte Natur und gezielte Begrünung sind die wirksamsten, natürlichen Klimaanlagen für unsere Orte. Die ÖVP muss endlich ihre ideologische Kappe abnehmen und Mensch und Natur in den Mittelpunkt stellen.“ „Gerade in Niederösterreich wissen die Menschen den Wert von Natur im eigenen Garten zu schätzen. Jetzt ist es an der Zeit, diese Qualität flächendeckend als Natur in den Gemeinden abzusichern“, betont Helga Krismer. Große Schatten spendende Einzelbäume, Alleen, renaturierte Bachläufe und begrünte Freiflächen kühlen unsere Ortskerne spürbar ab und steigern die Lebensqualität messbar.

BLOCKADEPOLITIK BEENDEN – 136 GEMEINDEN JETZT UNTERSTÜTZEN

Während die ÖVP auf Bundes- und Landesebene aus „rein ideologischen Gründen“ mauere und Minister Totschnig jüngst ein substanzloses Papier in Brüssel abgeliefert habe, stehen in Niederösterreich bereits 136 Gemeinden fest, die von der EU-Renaturierungsverordnung umfasst sind. Anstatt den Kommunen Steine in den Weg zu legen, fordern die Grünen nun umfassende Information und eine dreiteilige Unterstützungsoffensive des Landes Niederösterreich:

* 1. VORBEREITUNG & EINHEITLICHE ERFASSUNG: Gemeinden benötigen standardisierte Leitfäden und Vorlagen zur Bestandsaufnahme, wie es sich bereits bei der Energiebuchhaltung in Niederösterreich bewährt hat.
* 2. PLANUNG & KNOW-HOW: Gezielte Schulungen, Ausbildungen und Fachberatung durch das Land für Gemeindemitarbeiter:innen und Planer:innen.
* 3. UMSETZUNG & FINANZIERUNG: Finanzielle Unterstützung für das Entsiegeln von Flächen, Neupflanzungen und Renaturierungsprojekte vor Ort.

HELGA KRISMER AN STEPHAN PERNKOPF: „MEHR GELD FÜR MEHR NATUR IN UNSEREN GEMEINDEN“

„Die Gemeinden haben ein Anrecht auf diese Mittel“, unterstreicht Helga Krismer. „Das Land behält schließlich Ertragsanteile des Bundes ein, genau um gemeinsame Grundlagen für die Kommunen zu schaffen, Synergien zu heben und Kosten zu sparen. LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf muss endlich liefern: Schluss mit Beton und Asphalt, her mit der Unterstützung für unsere Orte!“

„Mehr Natur in den Gemeinden bedeutet spürbare Entlastung bei der nächsten Hitzewelle und ein besseres Wohn- und Lebensumfeld an jedem einzelnen Tag. Wir Grüne stehen verlässlich an der Seite der niederösterreichischen Gemeinden, wenn es darum geht, unsere Orte fit für die Zukunft zu machen“, so Helga Krismer abschließend.

Pressesprecher
Michael Pinnow

Grüner Klub im NÖ Landtag
Telefon: +43676 944 72 69
E-Mail: michael.pinnow@gruene.at
Website: https://noe.gruene.at/

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