Aumannplatz: SPÖ Währing sieht viele wichtige Fragen geklärt, Kosten noch offen

Aumannplatz: SPÖ Währing sieht viele wichtige Fragen geklärt, Kosten noch offen

Mehr Sicherheit auf Schulwegen, stadteinwärts führende Verkehrsverbindung bleibt erhalten, Erreichbarkeit von Betrieben und für Einsatzorganisationen gewährleistet

Nach der Vorstellung der konkreten Planung für die Neugestaltung des Aumannplatzes sieht die SPÖ Währing bei vielen Fragen, die in den vergangenen Monaten diskutiert wurden, nun deutlich mehr Klarheit. Die SPÖ-Mandatar:innen haben in der Bezirksentwicklungskommission gezielt zu jenen Punkten nachgefragt, die für den Alltag der Menschen im Grätzl besonders wichtig sind. Die Antworten zeigen: Die Schulwegsicherheit soll sich an mehreren Stellen verbessern, die stadteinwärts führende Verkehrsverbindung über die Währinger Straße bleibt erhalten, Betriebe bleiben erreichbar und auch Feuerwehr, Rettung und Polizei können wie gehabt zufahren. Aus Sicht der SPÖ bringt die Planung damit viele positive Entwicklungen. Was für die abschließende Beurteilung noch fehlt, sind die endgültigen Kosten und die konkrete Finanzierung.

„Der Aumannplatz ist ein Platz, den sehr viele Menschen jeden Tag nutzen. Uns war deshalb wichtig, nicht nur darüber zu reden, wie er künftig aussehen wird, sondern wie das Ganze im Alltag funktioniert. Bei vielen Fragen haben wir jetzt konkrete und gute Antworten bekommen. Gerade aus frauenpolitischer Sicht ist für uns wichtig, dass der öffentliche Raum für alle gut funktioniert: mit sicheren, barrierefreien und gut einsehbaren Wegen und einer Gestaltung, bei der sich Frauen und Kinder auch abends sicher und wohl fühlen. Das Projekt ist nun wesentlich greifbarer als noch beim Grobkonzept. Jetzt wollen wir noch wissen, was es am Ende kostet und wie die Finanzierung aussieht. Dann haben wir alle Informationen, um unsere Entscheidung zu treffen“, erklärt Renate Rummerstorfer, stellvertretende Bezirksparteivorsitzende der SPÖ Währing, Bezirksrätin und Mitglied der Bezirksentwicklungskommission.

STADTEINWÄRTS FÜHRENDE VERBINDUNG BLEIBT ERHALTEN

Auch bei der künftigen Verkehrsführung wurde genau nachgefragt. Klar ist: Die stadteinwärts führende Verkehrsverbindung über die Währinger Straße bleibt erhalten.

Verändert wird lediglich die Führung des Verkehrs im unmittelbaren Bereich des Aumannplatzes. Der stadteinwärts fahrende Verkehr wird künftig über die Gentzgassen-Seite und anschließend wieder in die Währinger Straße geführt. Der etwa 80 Meter lange Abschnitt unmittelbar am Aumannplatz kann dadurch als Fußgängerzone gestaltet werden.

Auch die Möglichkeit, den unmittelbaren Platzbereich mit dem Pkw zu umfahren, bleibt bestehen. Dafür werden die Fahrtrichtungen in der Argauergasse und Köhlergasse entsprechend angepasst. Gemäß den in der Kommission erläuterten Planungen wird der Verkehr damit vor allem im unmittelbaren Umfeld neu geordnet. Eine großräumige Umleitung durch das Cottageviertel oder andere Nebenstraßen ist dafür nicht erforderlich.

KONKRETE VERBESSERUNGEN FÜR SCHULWEGE UND QUERUNGEN

Ein besonderes Augenmerk legt die SPÖ auf die Sicherheit von Kindern. Bereits im Zuge der Gleisbaustelle diesen Sommer wurde die Fahrbahn der Gentzgasse in Fahrtrichtung stadtauswärts verschmälert. Dadurch sind Querungswege kürzer und übersichtlicher. Gehsteigvorziehungen an den Kreuzungsbereichen verbessern zusätzlich die Sicht zwischen Fußgängern und dem Autoverkehr.

An der Einfahrt von der Währinger Straße in die Gentzgasse ist zudem eine Fahrbahnanhebung vorgesehen, die zu einer Reduktion der Geschwindigkeit des einbiegenden Verkehrs beitragen wird.

Eine besonders wichtige Verbesserung ergibt sich für Kinder, die über den Aumannplatz zu den Schulen beim Ebner-Eschenbach-Park unterwegs sind: Durch die geplante Fußgängerzone entfällt künftig die derzeit notwendige Querung einer zweispurigen Straße.

„Wir wollten ganz konkret wissen, was sich für Kinder auf ihrem täglichen Schulweg verändert. Kürzere und übersichtlichere Querungen, bessere Sichtbeziehungen und vor allem eine gefährliche Straßenquerung weniger sind Verbesserungen, die im Alltag tatsächlich etwas ausmachen. Gerade bei der Schulwegsicherheit ist es uns wichtig, sehr genau hinzuschauen“, sagt Maria Masching, Bezirksrätin der SPÖ Währing und Mitglied der Bezirksentwicklungskommission.

RETTUNG, FEUERWEHR UND CAROLUSHEIM BLEIBEN ERREICHBAR

Auch die Erreichbarkeit für Einsatzorganisationen wurde in der Bezirksentwicklungskommission angesprochen. Feuerwehr, Rettung und Polizei können weiterhin über die Gentzgasse und anschließend über die Währinger Straße stadteinwärts fahren. Muss im Einsatzfall direkt in den als Fußgängerzone vorgesehenen Bereich zugefahren werden, ist dies für Einsatzfahrzeuge selbstverständlich jederzeit möglich.

Auch beim Carolusheim bleiben die notwendigen Zufahrts-, Halte- und Parkmöglichkeiten für Rettungs- und Krankentransporte, soziale Dienste und Lieferungen erhalten. Ebenso bleiben E-Ladestationen bestehen. Die auf dieser Seite zusätzlich vorgesehenen Bäume werden so in die Planung integriert, dass die notwendige Erreichbarkeit des Carolusheims nicht beeinträchtigt wird.

ALTMANN: „WIR HABEN DIREKT MIT DEN BETRIEBEN GESPROCHEN“

Ein weiterer Schwerpunkt war die Situation der ansässigen Unternehmen. Marcus Altmann, Klubobmann der SPÖ Währing und Bezirksrat, hat sich dazu persönlich mit Geschäftsleuten rund um den Aumannplatz getroffen und deren Anliegen aufgenommen.

Für die Betriebe innerhalb der geplanten Fußgängerzone bleiben zeitlich geregelte Liefermöglichkeiten bestehen. Für Betriebe mit besonderen Anforderungen sind darüber hinaus eigene Lösungen vorgesehen. Für die Apotheke soll in der Klostergasse ein eigener Lieferbereich sowie eine Haltemöglichkeit für Kund:innen geschaffen werden.

„Mir war wichtig, direkt mit den Geschäftsleuten zu sprechen und zu hören, was sie im Alltag wirklich brauchen. Eine Apotheke oder ein Sanitätshaus müssen für Lieferungen genauso wie für Menschen, die nicht gut zu Fuß sind, gut erreichbar bleiben. Dass für diese besonderen Bedürfnisse konkrete Lösungen vorgesehen sind, ist für uns ein entscheidender Punkt“, erklärt Marcus Altmann.

Für die SPÖ Währing bestätigt die nun wesentlich konkretere Planung damit die Linie, die sie bereits bei der Vorstellung des Grobkonzepts vertreten hat. Entscheidend ist nicht nur, wie der Platz aussieht, sondern, ob er für die Menschen im Alltag funktioniert. Mehr Grün, zusätzliche Aufenthaltsqualität und ein attraktiverer öffentlicher Raum werden von der SPÖ ebenso positiv bewertet wie die nun dargestellten Verbesserungen bei Schulwegsicherheit und Querungen.

In einem Punkt braucht es noch dieselbe Klarheit: Bei den Kosten und der Finanzierung. Bereits bei der Vorstellung des Grobkonzepts hatte die SPÖ Währing festgehalten, dass eine endgültige Entscheidung erst getroffen werden kann, wenn neben der konkreten Planung auch die tatsächlichen Kosten bekannt sind.

Altmann hält abschließend fest: „Unser Ziel ist ein Aumannplatz, der grüner und lebenswerter wird, gleichzeitig aber auch im täglichen Leben gut funktioniert. Bei vielen Fragen wissen wir jetzt im Detail, wie das gelingen soll. Sobald auch die Kosten und die Finanzierung auf dem Tisch liegen, haben wir alle Informationen für unsere Entscheidung.“

SPÖ Währing
Ingo Höllinger
Telefon: +43 664 88461730
E-Mail: ingo.hoellinger@spw.at

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