Ex-Trump-Berater Bolton heute um 19:55 Uhr exklusiv auf PULS 24: „Eine Liste von Waffen ist keine Strategie“

Ex-Trump-Berater Bolton heute um 19:55 Uhr exklusiv auf PULS 24: „Eine Liste von Waffen ist keine Strategie“

Atomdrohungen Putins bewertet Bolton als „Bluff „. Klarer Plan zur Unterstützung der Ukraine gefordert. Trumps These, er könne den Ukraine-Krieg innerhalb von 24 Stunden beenden, „einfältig“

JOHN BOLTON, ehemaliger UN-Botschafter der USA und der Nationale Sicherheitsberater von Ex-Präsident DONALD TRUMP, fordert im exklusiven Interview mit PULS 24 Anchor THOMAS MOHR heute um 19:55 UHR im „PULS 24 NEWSROOM“ einen klaren Plan zur Unterstützung der Ukraine. Im Rahmen des „PULS 24 SPEZIAL: PUTINS MÖRDERISCHER ANGRIFF – EIN JAHR UKRAINE-KRIEG“ um 21:15 UHR sind Militärexperte GERALD KARNER, Politikwissenschaftler GERHARD MANGOTT, Journalistin SIMONE BRUNNER (Die Zeit) und der ukrainische Botschafter in Österreich, VASYL KHYMYNETS zu Gast im Studio bei MANUELA SZINOVATZ und THOMAS MOHR.

Angesichts der Waffenlieferungen für die Ukraine äußert Bolton Bedenken, weil ein klarer Plan fehle: „Zuerst muss man eine Strategie entwickeln, und dann muss man entscheiden, welche Mittel man braucht, um die strategischen Ziele zu erreichen“. Die Debatten rund um die Lieferung von Waffensystemen – nach Panzern bringt die Ukraine auch Kampfjets ins Gespräch – seien dabei nicht zielführend: „Eine Liste von Waffen ist keine Strategie“. Die Atomdrohungen Putins bewertet Bolton unterdessen als „Bluff“. Man müsse die Gefahr vor Atombomben zwar ernst nehmen, aber: „wenn man dem Bluff Glauben schenkt, gewinnt Putin, ganz ohne Atomwaffen einzusetzen“, so Bolton.

BOLTON KRITISIERT DEUTSCHE PANZERLIEFERUNGEN

In der Frage von Waffenlieferungen kritisiert Bolton auch den amerikanischen NATO-Partner Deutschland unter Kanzler OLAF SCHOLZ. Bei der Frage um Leopard-Panzerlieferungen zögerte Deutschland wochenlang – und entschloss sich schließlich doch zur Lieferung von Panzern.

Laut Bolton sei die Zustimmung aber erst gekommen, nachdem die USA ebenfalls Kampfpanzerlieferungen zugesagt hätten. Diese Herangehensweise kritisiert er: „Es ist sehr schwer, ein Bündnis zu führen, wenn man auf diese Weise verhandeln muss: Ich will das nicht tun, ihr müsst es zuerst tun.“

Diese Haltung würde Putin in die Hände spielen, glaubt Bolton: „Putin glaubt, dass er die Deutschen kennt“. Für Bolton ist das Ziel Putins eindeutig – er wolle Deutschland und Frankreich von den anderen NATO-Ländern „abspalten“.

TRUMPS THESE SEI „EINFÄLTIG“

Die These Donald Trumps, er könne den Ukraine-Krieg „innerhalb von 24 Stunden“ beenden, hält Bolton für „einfältig“: „Donald Trump versucht also wieder einmal, seine eigene Rolle im Weltgeschehen aufzublasen. Es ist völlig unrealistisch, dass er oder irgendjemand anderes – einschließlich Mutter Teresa, wenn sie noch am Leben wäre – diesen Krieg beenden könnte.“

„PULS 24 NEWSROOM“ HEUTE, 20. FEBRUAR, UM 19:55 UHR AUF PULS 24 & ZAPPN

Adrian Hinterreither
adrian.hinterreither@prosiebensat1puls4.com

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