WWF zum NEKP: Verfehlen der EU-Klimaziele wird Milliarden kosten
WWF zum NEKP: Verfehlen der EU-Klimaziele wird Milliarden kosten
Begutachtungsfrist für Nationalen Energie- und Klimaplan endet – WWF fordert 50 Zusatzmaßnahmen: Bodenschutz, Energiesparen, Klimaschutzgesetz und Abbau umweltschädlicher Subventionen
Mit den bislang vorgesehenen Maßnahmen wird Österreich die EU-Klimaziele um rund 16 Millionen Tonnen an Treibhausgasen verfehlen, schätzt die Umweltschutzorganisation WWF auf Basis des Entwurfs des Nationalen Energie- und Klimaplans (NEKP) – laut Finanzministerium und Rechnungshof kostet das mehrere Milliarden Euro für Zertifikate aus dem Ausland. ANLÄSSLICH DER HEUTE ENDENDEN BEGUTACHTUNGSFRIST FORDERT DER WWF DAHER DEN EINBAU VON 50 ZUSÄTZLICHEN MASSNAHMEN. “WIRKSAMER KLIMASCHUTZ MUSS GANZHEITLICH GEPLANT UND WISSENSCHAFTSBASIERT ANGEGANGEN WERDEN, ALSO WEIT MEHR ALS REIN TECHNOLOGISCHE LÖSUNGEN UMFASSEN. DAHER BRAUCHT ES DRINGEND EIN ENERGIESPAR-PAKET, EIN BODENSCHUTZ-PROGRAMM UND EINE NATURSCHUTZ-OFFENSIVE IM NEKP, DENN EINE INTAKTE NATUR IST AUCH UNSER GRÖSSTER VERBÜNDETER GEGEN DIE KLIMAKRISE”, SAGT WWF-KLIMASPRECHER THOMAS ZEHETNER. Genauso dringend ist der rasche Beschluss des ausständigen Erneuerbare-Wärme-Gesetzes (EWG), um fossile Öl- und Gasheizungen durch klimafreundliche Lösungen zu ersetzen.
Mathias Kautzky, Pressesprecher WWF Österreich, +43 676 834 88 287, mathias.kautzky@wwf.at
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