FPÖ – Fuchs: „EU-Defizitverfahren würde Zinsen für Staatsschulden weiter anheizen!“

FPÖ – Fuchs: „EU-Defizitverfahren würde Zinsen für Staatsschulden weiter anheizen!“

Durch drohende Rating-Verschlechterungen steigen nicht nur Kosten für Betriebs- und Privatkredite, sondern auch für den öffentlichen Schuldendienst

Angesichts der steigenden Zinsen für die explodierten Staatsschulden, welche auch vom Chef der Bundesfinanzierungsagentur OeBFA Markus Stix heute gegenüber Ö1 bestätigt wurden, erneuerte FPÖ-Finanzssprecher NAbg. DDr. Hubert Fuchs seine Kritik an der schwarz-rot-pinken Bundesregierung, welche Österreich direkt in ein EU-Defizitverfahren steuere: „Durch ein solches EU-Defizitverfahren würde unser Land nicht nur seine budgetäre Souveränität verlieren und unter EU-Besachwalterung gestellt werden, sondern es drohen auch schlechtere Ratings, welche die Zinsen für die Staatsschulden noch einmal in die Höhe treiben würden. Aufgrund der katatstrophalen Schuldenpolitik von Schwarz-Grün in den letzten Jahren auf Kosten der Steuerzahler betrugen die Zinsen für den Schuldenberg allein im Vorjahr bereits mehr als fünf Milliarden Euro. Es ist daher absolut unverantwortlich, wie die ‚Verlierer-Ampel‘ ein EU-Defizitverfahren sehenden Auges in Kauf zu nehmen und unsere Budgethoheit am EU-Altar in Brüssel zu opfern!“

Fuchs warnte damit verbunden auch vor höheren Kreditzinsen für Unternehmer, Häuslbauer und Konsumenten im Falle eines EU-Defizitverfahrens: „Durch vollkommen falsche politische Entscheidungen steckt unser Land mittlerweile im dritten Rezessionsjahr, die Teuerung ist nach wie vor extrem hoch. Welche drastischen Folgen daher ein Anstieg der Kreditzinsen für die Betriebe und Konsumenten haben würde, kann sich jeder ausmalen, der nur einen Funken finanz- und wirtschaftspolitisches Grundverständnis hat“, so der freiheitliche Finanzsprecher.

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