FPÖ – Brückl „Sprachförderung und Leistungsprinzip müssen im Schulwesen im Mittelpunkt stehen“
FPÖ – Brückl „Sprachförderung und Leistungsprinzip müssen im Schulwesen im Mittelpunkt stehen“
„FPÖ stimmt sinnvollen Maßnahmen zu, lehnt Aufweichung der Sprachhürden jedoch ab – berufliche Bildung und Lehre stärker aufwerten“
„Diese schwarz-rot-pinke Regierung betreibt einmal mehr reine Symptombekämpfung auf Kosten der Qualität und offenbart damit eines der Grundprobleme ihrer Politik. Die FPÖ wird zwar jenen Teilen der Regierungsvorlage zustimmen, die sinnvoll und praktikabel sind – etwa den Bestimmungen zur Sommerschule, zur schulautonomen Semestrierung sowie zur Verordnungskundmachung – lehnt jedoch den Kern der Vorlage entschieden ab. Was hier präsentiert wird, ist nämlich nichts anderes als eine Kapitulationserklärung vor einer völlig aus den Fugen geratenen Zuwanderungspolitik und einem massiven Integrationsversagen an unseren Schulen“, kritisierte FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Hermann Brückl in seinem heutigen Debattenbeitrag im Nationalrat.
Besonders fatal sei die geplante Aufweichung der Sprachhürden. Dass Kinder künftig trotz mangelnder Deutschkenntnisse am Regelunterricht teilnehmen sollen, sei ein bildungspolitischer Irrweg und ein Anschlag auf Lehrer wie Schüler. „Die Realität wird von ÖVP, SPÖ und NEOS völlig ignoriert. In Wien sprechen bereits über 50 Prozent der Schüler eine andere Umgangssprache als Deutsch, in Brennpunktbezirken wie Favoriten sind es sogar 72 Prozent. Fast die Hälfte der Erstklässler gelten dort als außerordentliche Schüler, weil sie dem Unterricht sprachlich nicht folgen können“, erklärte Brückl.
Die Antwort der Regierung bestehe dennoch darin, diese Kinder in den Regelunterricht zu drängen und damit ganze Klassen auszubremsen. „Diese Politik opfert unser Bildungsniveau am Altar einer falsch verstandenen Toleranz. Klassenzimmer dürfen keine Reparaturbetriebe für eine gescheiterte Zuwanderungspolitik sein“, forderte der FPÖ-Bildungssprecher.
„Wer dem Unterricht sprachlich nicht folgen kann, gehört in Förderklassen und nicht als Bremsklotz in den Regelunterricht. Bildung muss wieder konsequent mit Leistung verbunden sein. Wir haben in Österreich zudem einen gefährlichen Akademisierungswahn entwickelt. Es wird so getan, als sei ein Masterabschluss in irgendeinem Orchideenfach mehr wert als ein solider handwerklicher Lehrabschluss. Diese Entwicklung schadet unserem Land massiv. Wir Freiheitliche wollen weg von der Vorstellung, jeden durch Matura und Universität zu pressen und stattdessen die beruflichen Bildungswege wieder öffnen und aufwerten. Ein Meister ist genauso viel wert wie ein Master –für unsere Volkswirtschaft oft sogar mehr“, so Brückl.
„Wir wollen eine Bildungspolitik, die Leistungswillen belohnt, die Lehre als erstklassigen Karriereweg positioniert und sich wieder um jene kümmert, die in Zukunft dieses Land tragen werden. Nämlich all jene österreichischen Schüler und gut integrierte Migranten, die bereit sind, sich durch Leistung zu beweisen. Wer kein Deutsch kann, lernt in Förderklassen. Wer Leistung zeigt, wird gefördert. Und wer eine Lehre macht, muss jene Wertschätzung erfahren, die ihm als künftiges Rückgrat unserer Wirtschaft auch zusteht“, betonte der FPÖ-Bildungssprecher.
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