FPÖ Josefstadt: Bunte Straßen sind keine Verkehrspolitik
FPÖ Josefstadt: Bunte Straßen sind keine Verkehrspolitik
15.000 Euro für Symbolmaßnahmen fehl am Platz
Die geplante künstlerische Neugestaltung der Schmidgasse stößt in der Josefstadt auf zunehmenden Widerstand. Der gf. Bezirksparteiobmann und Klubobmann der FPÖ Josefstadt Felix Schachner spricht sich entschieden gegen das Projekt aus und kritisiert die Prioritätensetzung im Bezirk scharf.
„Wie genau die Schmidgasse bemalt werden soll, ist noch unklar. Fix ist offenbar nur, dass es bunt wird und dass dafür 15.000 Euro Steuergeld vorgesehen sind. In einem Bezirk, der sparen muss, ist das völlig unverhältnismäßig“, so Schachner.
Geplante Workshops könnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier erneut Symbolpolitik betrieben werde. Statt bunter Asphaltflächen fordert die FPÖ Josefstadt ein grundlegend überarbeitetes Verkehrskonzept für den Bezirk. „Nicht jede Straße kann zur Einbahnstraße erklärt oder mit Fahrverboten überzogen werden. Diese Politik schafft keine Lösungen, sondern erzeugt künstlichen Stau, längere Umwege und zusätzliche Belastungen für Anrainer, Betriebe und Einsatzfahrzeuge“, betont der Freiheitliche und ergänzt: „Verkehrsprobleme würden dadurch nicht gelöst, sondern lediglich verlagert. Linke Prestigeprojekte und bunte Straßenbilder machen den Bezirk nicht lebenswerter. Was es braucht, sind durchdachte Konzepte, Hausverstand und ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Geld der Steuerzahler.“
Freiheitliche Partei Wien
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