Baumit startet in die Bausaison 2026
Baumit startet in die Bausaison 2026
Baumit Österreich 2025: Stabilität in einem herausfordernden Markt
Das Jahr 2025 war für die österreichische Bauwirtschaft weiterhin von einem angespannten Marktumfeld geprägt. Der Neubau blieb deutlich unter dem tatsächlichen Bedarf zurück, die Preissensibilität im Markt war extrem hoch. Baumit, Österreichs führender Baustoffproduzent für Fassaden, Putze und Estriche, ist es dennoch gelungen, Stabilität zu wahren und gezielt Marktimpulse zu setzen – vor allem in jenen Bereichen, die für die Zukunft der Branche entscheidend sind.
Trotz der wirtschaftlichen Lage konnte der Baumit-Österreich-Umsatz im Geschäftsjahr 2025 auf dem Niveau des Vorjahres – konkret bei 290 Millionen Euro – gehalten werden (2024: 287 Millionen Euro). Wie in den Jahren zuvor wurde weiter gezielt in Standorte, Anlagen und Zukunftsthemen investiert – in Summe waren es sogar 24 Millionen Euro (+30 Prozent). Ein besonderer Fokus lag dabei auf Effizienzsteigerung, Automatisierung sowie auf Maßnahmen zur Reduktion des Energieverbrauchs in der Produktion.
_„2025 war für die gesamte Bauwirtschaft ein hartes Jahr. Umso wichtiger war es, konsequent Kurs zu halten und auf Effizienz und zukunftsrelevante Themen zu setzen. Dass wir dieses Jahr erfolgreich meistern konnten, verdanken wir vor allem dem außergewöhnlichen Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unseren verlässlichen Geschäftspartnern – ohne diesen gemeinsamen Einsatz wäre das nicht möglich gewesen“,_ zieht Georg Bursik, Geschäftsleitung Baumit GmbH, Bilanz über das abgelaufene Geschäftsjahr_._
KLARE AKZENTE FÜR 2026
Für 2026 setzt Baumit mehrere klare Akzente: Ein MARKENRELAUNCH soll den Auftritt schärfen und die Positionierung weiter stärken. Parallel dazu werden PRODUKT- UND SERVICE-HIGHLIGHTS gezielt auf jene Anwendungen ausgerichtet, die in der Praxis besonders relevant sind – etwa dort, wo AUTOMATISIERUNG UND SYSTEMLÖSUNGEN Abläufe vereinfachen und Effizienz auf der Baustelle erhöhen. Im Fassadenbereich rückt die RENOVIERUNG DES BESTANDS noch stärker in den Fokus, unter anderem mit der OPTIMIERTEN STARCOLOR als Baustein der „kalten Sanierung“. Unter dem Nachhaltigkeitsdach GO2MORROW startet zudem das Rücknahme- und Recyclingkonzept „RECYCELN STATT KÜBELN“: restentleerte Kübel werden gesammelt und einer sinnvollen Verwertung zugeführt – ein weiterer Schritt, um Ressourcenkreisläufe in der Praxis zu schließen.
ÖSTERREICH KANN SICH UNGEDÄMMTE FASSADEN NICHT MEHR LEISTEN
Österreich verliert jedes Jahr enorme Mengen Energie dort, wo es am einfachsten zu verhindern wäre: an der Gebäudehülle. Eine bewusst konservative Baumit-Berechnung zeigt, dass über ungedämmte und schlecht gedämmte Fassaden jährlich mehr als 9,6 TERAWATTSTUNDEN ENERGIE VERPUFFEN – ein Einsparpotenzial von zumindest 1,25 MILLIARDEN EURO PRO JAHR. Bildlich gesprochen entspricht das rund 13 Prozent des gesamten österreichischen Stromverbrauchs oder der jährlichen Stromproduktion von sieben Donaukraftwerken der Größenordnung Ybbs-Persenbeug.
„_Der Neubau kommt nach wie vor nicht in Schwung, während der Gebäudebestand unsaniert altert. Eine toxische Kombination. Die Folge sind hohe Energieverbräuche, steigende Betriebskosten und eine wachsende Abhängigkeit von importierten Energieträgern sowie unberechenbaren Energiepreisen_“, bringt es Georg Bursik auf den Punkt.
Thermische Sanierung ist dabei nicht nur Klimaschutz, sondern ein klarer Wirtschaftsfaktor: Eine 2025 durchgeführte volkswirtschaftliche Analyse belegt, dass Investitionen in die Einzelbauteilsanierung von Außenwänden bereits bei einem Fördervolumen von einer Million Euro einen BIP-Effekt mit dem Faktor 3,8 erzielen. „_Thermische Sanierung ist damit nicht nur ein klimapolitisches Instrument, sondern ein wirksamer Konjunkturhebel – gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten. Das muss in die Köpfe. Energieverbrauch reduzieren und heimische Wirtschaft stärken. So funktioniert es!“,_ so Bursik.
ZUR AKTUELLEN FÖRDERDEBATTE
Nach der am Montag dieser Woche kommunizierten Schwerpunktsetzung des Umweltministeriums sollen mit den verbleibenden Fördermitteln heuer nur noch Kesseltausch-Maßnahmen unterstützt werden. Dazu Georg Bursik: _„Kurzsichtig und fahrlässig. Die Schwerpunktsetzung greift zu kurz, weil sie die Sanierung der Gebäudehülle als zentralen Hebel der Energieeffizienz verkennt. Was wir heute nicht investieren, zahlen wir morgen doppelt – mit hohen Energiekosten und drohenden Klimastrafzahlungen.“_
DAS BAUMIT SANIERUNGSNAVI: THERMISCHE SANIERUNG AUS JEDEM BLICKWINKEL EINFACH ERKLÄRT – BAUMIT.AT/SANIERUNGSNAVI
Thermische Sanierung vollständig gedacht bedeutet positive Effekte ab der ersten Sekunde: WENIGER ENERGIEVERBRAUCH, NIEDRIGERE BETRIEBSKOSTEN UND MEHR WOHNKOMFORT. Baumit WDVS sind auf Langlebigkeit ausgelegt, wartungsfreundlich und bei Bedarf AUFDOPPELBAR, um die Nutzungsdauer von Gebäuden weiter zu verlängern. Der Rückbau ist zu Ende gedacht: Baumit arbeitet an GESCHLOSSENEN KREISLÄUFEN, damit WDVS künftig vollständig recycelt werden können – EPS als Rohstoff für neues EPS, mineralische Bestandteile zur Weiterverwertung. Darüber hinaus bietet Baumit unter baumit.at seit Jahren FUNDIERTE RUNDUM-INFORMATIONEN UND BERATUNG zur thermischen Sanierung. Folder, Blogbeiträge, Expert:innen, One-Stop-Sanierberatung sowie laufend aktualisierte Informationen zu FÖRDERUNG UND FINANZIERUNG UNTERSTREICHEN DIE RUNDUM-KOMPETENZ VON BAUMIT.
Im Mittelpunkt von Baumit SanierungsNavi steht ein Ablauf, der Sanierung planbar macht. _„Der Ansatz ist bewusst pragmatisch: Erst kommt die Bestandsaufnahme, dann eine klare Sanierungsempfehlung, danach die Finanzierung/Förderlogik – so werden die besten Ergebnisse für Einsparungen und ein gesteigertes Wohnraumklima erzielt“_, erläutert Roman Stickler, Marketingleitung Baumit Group.
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Baumit Pressestelle
Jörg Schaden
Telefon: +43 676 624 1785
E-Mail: office@freecomm.cc
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