FPÖ – Kolm zur Inflation: „Die Statistik hilft der Regierung, aber sie senkt nicht die Preise im Regal oder an der Zapfsäule“

FPÖ – Kolm zur Inflation: „Die Statistik hilft der Regierung, aber sie senkt nicht die Preise im Regal oder an der Zapfsäule“

„Österreichs Wirtschaftsstandort und unsere Menschen brauchen reale Entlastungen und keine statistischen Momentaufnahmen“

FPÖ-Wirtschaftssprecherin NAbg. Dr. Barbara Kolm warnte anlässlich der Inflations-Schnellschätzung der Statistik Austria vor einer „trügerischen Entspannung“ und kritisierte die schwarz-rot-pinke Regierung dafür, diese Entwicklung als politischen Erfolg darzustellen: „Die Statistik mag der schwarz-rot-pinken Regierung helfen, doch sie senkt weder die Preise im Supermarkt noch an der Zapfsäule. Zudem handelt es sich lediglich um eine Anpassung einer Prognose. In den vergangenen Jahren waren die offiziellen Prognosen regelmäßig zu optimistisch, gemessen an den tatsächlichen Ergebnissen.“

Die nun ausgewiesenen zwei Prozent Inflation im Jänner seien vor allem auf einen Basiseffekt zurückzuführen, bedeuteten jedoch keineswegs, dass sich die Regierung auf einem Erfolgskurs befinde. Der aktuelle europaweite Disinflationstrend sei daher eine Folge der Geldpolitik in der Eurozone, nicht ein Erfolg der österreichischen Bundesregierung. „Ein einzelner Monat macht noch keinen Trend. Blickt man auf den internationalen Vergleich, zeigt sich das deutlich: Frankreich liegt bei einer Inflation von 0,4 Prozent, Italien bei rund einem Prozent. Österreich liegt weiterhin klar darüber. Wir sprechen hier also von Statistik und nicht von strukturellen Verbesserungen“, erklärte Kolm.

Auch die Maßnahmen der Regierung seien nichts anderes als kurzsichtiges Mikromanagement und keineswegs als Erfolg zu werten. „Kurzfristig mag es so aussehen, als würden einzelne Maßnahmen wirken, tatsächlich handelt es sich aber um temporäre Effekte, insbesondere im Energiebereich. Die Teuerung bei Dienstleistungen liegt weiterhin bei 3,8 Prozent, die Kerninflation bleibt hoch. Das ist keine Leistung der Regierung. Im Gegenteil, denn wir erleben nicht nur Stillstand, sondern einen Rückschritt nach dem anderen. Österreichs Wirtschaftsleistung geht insgesamt zurück. Das zeigt sich deutlich bei den Erzeugerpreisindizes und bei den Großhandelspreisen. Diese Zahlen machen unmissverständlich klar, wie schlecht es unserer Wirtschaft tatsächlich geht und dennoch bleibt der notwendige Befreiungsschlag aus. Wir wollen aber, dass die arbeitende Bevölkerung endlich wieder mehr Netto vom Brutto in der Tasche hat“, betonte Kolm.

„Die richtige Politik wäre daher eine freiheitliche Politik, wie sie unser Bundesparteiobmann Herbert Kickl seit langem fordert, nämlich eine angebotsorientierte Wirtschaftspolitik, eine Senkung der Lohnnebenkosten, mehr Wettbewerb und echte Chancen für jene Menschen, die fleißig und tüchtig arbeiten. Österreichs Wirtschaftsstandort und unsere Menschen brauchen reale Entlastungen und keine statistischen Momentaufnahmen“, so die FPÖ-Wirtschaftssprecherin.

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