FPÖ – Vilimsky: „Eurobarometer zeigt Misstrauen: Verschuldung, Kriegspolitik und Green Deal treiben EU in die Sackgasse“

FPÖ – Vilimsky: „Eurobarometer zeigt Misstrauen: Verschuldung, Kriegspolitik und Green Deal treiben EU in die Sackgasse“

Ein Anstieg beim „positiven Image“ kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass immer mehr Österreicher den Kurs der EU grundlegend hinterfragen

Die jüngste Eurobarometer-Umfrage wird von Teilen der medialen Berichterstattung als Beleg für eine wachsende Zustimmung zur Europäischen Union präsentiert. Für den freiheitlichen Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Harald Vilimsky, ist diese Darstellung jedoch eine grobe Verkürzung der Realität. „Wer einzelne Prozentpunkte herausgreift und den Rest ausblendet, betreibt bewusste Schönfärberei“, stellte Vilimsky klar.

EU-Image steigt – Vertrauen und Nutzen bleiben niedrig

Zwar geben in Österreich 42 Prozent der Befragten an, ein positives Bild von der EU zu haben, doch liegt dieser Wert weiterhin deutlich unter dem EU-Durchschnitt. Gleichzeitig haben 25 Prozent ein negatives Bild, und nur 60 Prozent der Österreicher sehen überhaupt einen Nutzen in der EU-Mitgliedschaft – einer der niedrigsten Werte in der gesamten Union. „Das ist kein Vertrauensvotum, sondern ein Warnsignal“, so Vilimsky.

Finanzielles Fass ohne Boden

Als zentralen Treiber der Skepsis nennt Vilimsky die zunehmende Verschuldungspolitik der EU, insbesondere im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg. „Milliarden fließen in einen Krieg ohne Perspektive, während die eigene Bevölkerung mit Inflation, Energiepreisen und Kaufkraftverlust kämpft. Die EU entwickelt sich zu einem finanziellen Fass ohne Boden“, warnte der freiheitliche EU-Abgeordnete.

Green Deal als Brandbeschleuniger der Deindustrialisierung

Besonders kritisch sieht Vilimsky die wirtschaftlichen Folgen des Green Deals. Dieser führe zu Deindustrialisierung, Standortverlusten und zur Abwanderung von Unternehmen in Drittstaaten. „Während europäische Betriebe unter immer neuen Auflagen leiden, öffnen Freihandelsabkommen wie Mercosur oder ein drohendes Indien-Abkommen Tür und Tor für Billigimporte. Das zerstört Arbeitsplätze und schwächt Europa nachhaltig“, betonte Vilimsky.

Einschränkung von Freiheit und Bargeld

Auch im Bereich der Grundrechte wächst laut Vilimsky das Unbehagen. Maßnahmen wie der Digital Services Act, die geplante Chatkontrolle oder der digitale Euro würden schrittweise zu mehr Überwachung und zur Abschaffung des Bargelds führen. „Das sind massive Eingriffe in Meinungsfreiheit, Privatsphäre und finanzielle Selbstbestimmung“, so Vilimsky.

Kriegstreiberei und Migrationschaos

Die Eurobarometer-Zahlen spiegeln laut Vilimsky auch die Ablehnung gegenüber der konfrontativen Kriegspolitik der EU wider. Gleichzeitig bleibe die Migration weiterhin unkontrolliert, während Brüssel mit Placebos und Symbolpolitik reagiere. „Die Menschen merken, dass ihre Sorgen ignoriert werden“, erklärte Vilimsky.

FPÖ als einzige konsequente Opposition

Dass diese Kritik in den klassischen Umfragen oft nur am Rand vorkomme, liege auch an der medialen Darstellung. „ORF und ‚Der Standard‘ versuchen, die Entwicklung schönzureden. Doch die steigenden Umfragewerte der FPÖ zeigen klar: Die Menschen hinterfragen diese EU und sie wissen, wer ihre Anliegen anspricht“, sagte Vilimsky. Die Freiheitlichen seien die einzige Partei, die sich konsequent für Frieden, Freiheit und Wohlstand einsetze und die Fehlentwicklungen in Brüssel offen anspreche.

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