Schnabel und Gmeinbauer unterstützen Vorstoß von Manuela Khom: Flexiblere Arbeitszeiten als Chance für eine moderne Lehrausbildung
Schnabel und Gmeinbauer unterstützen Vorstoß von Manuela Khom: Flexiblere Arbeitszeiten als Chance für eine moderne Lehrausbildung
Die steirischen ÖVP-Nationalratsabgeordneten und Wirtschaftsbund-Vertreter Joachim Schnabel und Daniela Gmeinbauer sprechen sich klar für den Vorstoß von Landesparteiobfrau und Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom aus, die Arbeitszeiten für Lehrlinge zu flexibilisieren. Vorgesehen ist, künftig auch für Lehrlinge einen 10-Stunden-Arbeitstag zu ermöglichen – bei unveränderter Wochenarbeitszeit von 40 Stunden.
„Manuela Khom greift mit diesem Vorschlag ein reales Problem aus der betrieblichen Praxis auf“, erklärt Joachim Schnabel. „In vielen Unternehmen sind flexible Arbeitszeiten längst gelebter Alltag. Es ist schwer erklärbar, warum Lehrlinge davon grundsätzlich ausgenommen sein sollen, obwohl sie Teil der betrieblichen Abläufe sind.“
Schnabel betont, dass es dabei nicht um Mehrarbeit gehe, sondern um zeitgemäße Rahmenbedingungen: „Es geht um eine andere Verteilung der Arbeitszeit, nicht um eine Ausdehnung. Gerade in Branchen wie Handwerk, Gastronomie oder im Außendienst führt die derzeitige Regelung immer wieder zu unnötigen Unterbrechungen im Arbeitsalltag. Das ist weder wirtschaftlich sinnvoll noch förderlich für eine praxisnahe Ausbildung.“
Daniela Gmeinbauer unterstreicht den Ausbildungsaspekt des Vorschlags: „Viele junge Menschen wollen möglichst praxisnah lernen und Verantwortung übernehmen. Eine moderne Lehrausbildung muss darauf reagieren und darf nicht an starren Regelungen festhalten, die mit der Realität in den Betrieben wenig zu tun haben.“
Flexiblere Arbeitszeiten könnten für Lehrlinge eine echte Chance sein, so Gmeinbauer weiter: „Wenn sie verantwortungsvoll umgesetzt werden und klare Schutzregeln gelten, können sie zu mehr Praxisnähe, besseren Lernprozessen und höherer Motivation beitragen. Wichtig ist dabei: Es geht nicht um Mehrbelastung, sondern um zeitgemäße Ausbildung.“
Beide Abgeordneten sehen die Flexibilisierung auch als wichtigen Hebel, um die Lehre insgesamt zu stärken. „Angesichts rückläufiger Lehrlingszahlen müssen wir die duale Ausbildung weiterentwickeln und attraktiv halten“, betont Gmeinbauer. Schnabel ergänzt: „Die duale Lehre ist ein internationales Vorzeigemodell – genau deshalb müssen wir sie laufend modernisieren und an die betriebliche Realität anpassen.“
Der Vorstoß von Manuela Khom sei sachlich, praxisnah und ausgewogen. „Jetzt ist die Arbeitsministerin gefordert, das Kinder- und Jugendlichen-Beschäftigungsgesetz entsprechend weiterzuentwickeln. Unser gemeinsames Ziel ist eine faire, leistungsorientierte und zukunftsfitte Lehrausbildung“, halten Schnabel und Gmeinbauer abschließend fest.
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