ÖGB-Katzian kritisiert Blockade der Lohntransparenz-Richtlinie

ÖGB-Katzian kritisiert Blockade der Lohntransparenz-Richtlinie

Umsetzung der EU-Richtlinie ohne Schlupflöcher wie vorgesehen bis Juni gefordert

Die Umsetzung der EU-Richtlinie zur Lohntransparenz kommt in Österreich nur schleppend voran. ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian hat kein Verständnis für die Blockade der WKO und einiger Arbeitgeber: „Die Gegner der längst überfälligen Gleichstellung von Frauen argumentieren in den Verhandlungen wieder einmal mit zu viel Bürokratie. Statt Fortschritte zu machen, wird die Umsetzung aufgeschoben und das kostet Frauen jeden Monat Geld, denn sie verdienen nach wie vor für dieselbe Tätigkeit deutlich weniger.“ Diese Verzögerungstaktik gehe also klar zu Lasten der Arbeitnehmerinnen in Österreich.

Der Gender Pay Gap liegt in Österreich bei 15,5 Prozent und zählt damit zu den höchsten in der Europäischen Union. „Diese Ungleichbehandlung kann nur mit Transparenz beendet werden“, fordert Katzian die Blockierer auf, ihre Verantwortung wahrzunehmen. „Mit dieser Diskriminierung muss endlich Schluss sein.“

Der ÖGB fordert daher eine rasche Umsetzung der EU-Richtlinie, ohne Schlupflöcher und innerhalb der vorgegebenen Frist bis Juni, so Katzian: „Die Zeit drängt!

ÖGB Kommunikation
Litsa Kalaitzis
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