Junge Wirtschaft: OECD-Zahlen als Weckruf für faire Arbeitskosten und stärkeren Standort

Junge Wirtschaft: OECD-Zahlen als Weckruf für faire Arbeitskosten und stärkeren Standort

Hohe Steuer- und Abgabenlast bremst Wachstum und Jobmotor, Reformen jetzt umsetzen

Die aktuellen Ergebnisse der OECD-Studie „Taxing Wages“ zeigen einmal mehr: Österreich zählt weiterhin zu den Ländern mit besonders hoher Belastung auf Arbeit. Mit 47,1 Prozent liegt das Niveau deutlich über dem internationalen Schnitt, mit spürbaren Folgen für Wettbewerbsfähigkeit, Investitionen und Beschäftigung.

„Diese Zahlen sind ein klarer Weckruf. Wer Arbeit so stark belastet, schwächt Betriebe und nimmt gerade jungen Unternehmerinnen und Unternehmern die nötigen Chancen für Wachstum und Innovation. Es braucht jetzt endlich spürbare Verbesserungen, damit sich Leistung wieder lohnt“, betont Verena Eugster, Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft.

Gerade für junge und wachsende Unternehmen stellen hohe Lohnnebenkosten eine massive Hürde dar. Sie erschweren Neueinstellungen, bremsen Investitionen und dämpfen die wirtschaftliche Dynamik.

„Ein starker Standort braucht faire Rahmenbedingungen. Wenn Unternehmen wachsen, investieren und Jobs schaffen sollen, müssen auch die Voraussetzungen stimmen. Jetzt ist die Bundesregierung gefordert, angekündigte Maßnahmen umzusetzen und echte Reformschritte zu setzen“, so Lukas Sprenger, Bundesgeschäftsführer der Jungen Wirtschaft. (PWK176/EL)

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